Ein bedeutender Tag für alle Frauen: Aktion in Amstetten

Erstellt am 09. März 2022 | 08:12
Lesezeit: 3 Min
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SPÖ-Gemeinderätin Regina Öllinger, Stadträtin Elisabeth Asanger, ÖVP-Gemeinderätin Helga Seibezeder, Mitglied bei Amnesty International Maria Mayrhofer, Mitarbeiterin im Weltladen Amstetten Maria Irauschek, Mitglied bei Amnesty Internaional Inge Kühtreiber, SPÖ-Gemeinderätin Manuela Schnakl und Vizebürgermeister Gerhard Riegler fanden sic h unter anderem zum Thema „StoP-Stadtteile ohne Partnergewalt“ am Hauptplatz ein.
Foto: Margit Brückner
Am 8. März feiert die ganze Welt den internationalen Frauentag. Am Amstettner Hauptplatz gab es eine Aktion dazu.
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Das Frauenhaus Amstetten, der Weltladen und die Neue Mittelschule Amstetten organisierten zusammen einen Informationstag zum internationalen Weltfrauentag am 8. März am Hauptplatz in Amstetten.

Elisabeth Jäger unterrichtet seit vier Jahren an der Neuen Mittelschule (NMS) Amstetten. Sie ist Klassenvorständin der 4a und über den Verein Teach for Austria zum Unterrichten gekommen. Die Lehrerin ist gelernte Werkstoffwissenschaftlerin und sie und ihre Klasse arbeiten gerne an gesellschaftspolitischen Themen.

Frauen demonstrieren für Gleichberechtigung

„Das Thema Weltfrauentag interessiert die Klasse besonders. Es sind viele Schüler und Schülerinnen mit Migrationshintergrund und in östlichen Ländern wird der Weltfrauentag, wie der Muttertag gefeiert“, nennt die Lehrerin einen Grund, warum sie das Thema in ihren Klassen behandelt.

Die Schüler und Schülerinnen der vierten Klasse haben eigenständig kleine Banner für die Hürden im Werkunterricht gebastelt. Dazu wurden die einzelnen Themen genauer behandelt und zur Sprache gebracht, wo es im Alltag Hürden für Frauen gibt, wie beispielsweise ungerechte Entlohnung, Entscheidungsfreiheit in der Partnerwahl und der ungehinderte Zugang zur Bildung von Mädchen und Frauen in allen Ländern.

„Die Amnesty International Gruppe Amstetten gibt es bereits seit 40 Jahren. Leider ist unsere Jubiläumsfeier wegen Corona ausgefallen. Jedes Jahr, außer 2021 und 2020, gab es immer eine Aktion zum Weltfrauentag“, betonte Elisabeth Jäger.

Um auf die Aktion „StoP-Stadtteile ohne Partnergewalt“ hinzuweisen, teilten SPÖ-Gemeinderätin Regina Öllinger und SPÖ-Stadträtin Elisabeth Asanger kleine Blumenzwiebeln aus.

Der Weltladen setzt sich für fairen Handel auf der ganzen Welt ein und vertreibt Produkte, wie Kleidung und Lebensmittel, die zu einem fairen Preis gehandelt werden. „Wichtig sind starke Frauen in allen Ländern und ein fairer Handel“, betont Maria Irauschek, Mitarbeiterin und ehemalige Inhaberin des Weltladens.

ÖGB Generalsekretär Helmut Novak, FSG Frauenvorsitzende Sabine Eichinger und Astrid Poiß von der Gewerkschaft für Frauen teilten kleine Präsente am Hauptplatz aus.

Anlässlich des Weltfrauentages lud das Perspektive Kino Amstetten - Team zu der Filmvorstellung „Gott existiert, ihr Name ist Petrunya“ am Dienstag und Mittwoch, um 19:30 ins Yellow Amstetten.

Viele Passanten am Hauptplatz waren von der Aktion für die Frauenrechte und Menschenrechte angetan. „Wichtig ist der Zusammenhalt untereinander und dass Frauen in der Gesellschaft wertgeschätzt werden. Dass sie selbstbewusst ihre Meinung äußern können und Gleichberechtigung erfahren“, betonte Maria Menninger aus Amstetten.

Auch Bürgermeister Christian Haberhauer lobte die Kinder und Jugendlichen für Teilnahme an dieser Aktion und das Interesse für die aktuellen Themen. Er lud die gesamte Klasse im Anschluss auf ein Eis ein.

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