Inzwischen 78 Infizierte im Bezirk Amstetten. Die Zahl der Erkrankten im Bezirk Amstetten hat sich seit Sonntagabend um neun auf insgesamt 78 (Stand Montag 8 Uhr) erhöht. Eine positive Nachricht kommt aus Ardagger. Dort hat es seit Freitag keine neuen Fälle mehr gegeben. In der Gemeinde sind nach wie vor 27 Personen infiziert.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 23. März 2020 (11:51)
Symbolbild
APA/dpa

Natürlich wäre es auch in Ardagger noch zu früh, Entwarnung zu geben, aber dass es zu keinen neuen Erkrankungen kam ist doch ein Lichtblick. Und mit heute haben auch noch zusätzliche Nahversorger wieder ihre Pforten geöffnet. Bäcker Franz Freynhofer fährt sogar wieder ins Gai. Wie Bürgermeister Hannes Pressl auf seinem Blog berichtet, gibt es in der Gemeinde auch viele Kreativinitiativen:

"Die Stifta Tanzlmusi hat ihr zweites digital von verschiedenen „Heimprobeplätzen“ aus zusammengespieltes Stück veröffentlicht. „I´ll be there for you“ ist eine Ode an den Zusammenhalt in unserer Gemeinde", berichtet der Ortschef. (https://www.facebook.com/search/top/?q=stifter%20tanzlmusi&epa=SEARCH_BOX)

In wie vielen Kommunen des Bezirks es nun tatsächlich schon Corona-Erkrankungen gibt, ist unklar. Die Behörde gibt dazu keine offiziellen Zahlen bekannt. Zehn Gemeinden dürften es aber mindestens sein.

Erst gestern Abend ging ja Amstettens Bürgermeister Christian Haberhauer mit der Nachricht an die Öffentlichkeit, das in der Bezirkshauptstadt sieben Personen erkrankt sind.

Aschbachs Bürgermeister Martin Schlöglhofer vermeldete per Facebook am Montagmorgen einen Infektionsfall.  "Meine Bitte an alle: Halten wir gemeinsam durch, sehen wir in der Krise auch das Positive, die Entschleunigung, das Zusammenrücken in der Familie, die Entlastung der Umwelt, um nur einiges zu nennen. Und bleibt gesund", schreibt der Ortschef.

Der Bezirk Amstetten bleibt mit seinem 78 Fällen (plus zwei in der Statutarstadt Waidhofen an der Ybbs) der am stärksten betroffene Bezirk in NÖ, gefolgt von Korneuburg (66), Tulln (54) und Mödling (52).

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