Prämierter „Schofkas“. Kasermandl in Gold / Brigitte und Bernhard Datzberger, Seppelbauer in Pittersberg bei Amstetten, holten sich die höchste Auszeichnung bei großem Wettbewerb in Wieselburg.

Von Hannes Hirtenlehner. Erstellt am 04. Juli 2014 (06:01)
NOEN, Fotohaus Roschmann
Die Familie Datzberger erzielte in der Kategorie "Frischkäse nach Erlauftaler Art - Schafmilch/Ziegenmilch/Mischmilch - Mischmilch" für ihren Schafmischkäse das "Kasermandl in Gold".

Auch heuer wurden in Wieselburg die besten Käse- und Milchprodukte mit dem „Kasermandl“ bewertet und prämiert. Die höchste Auszeichnung, das „Kasermandl in Gold“, ging dabei auch an einen Produzenten aus dem Bezirk Amstetten: Brigitte und Bernhard Datzberger, Seppelbauer in Pittersberg bei Amstetten, durften sich über die begehrte Trophäe freuen. „Wir stellen schon seit rund 35 Jahren Schafkäse her. Seit zirka sieben Jahren gehören wir nun neben sechs anderen Produzenten zur ,Genussregion Mostviertler Schofkas‘. Damit sind wir zu regelmäßigen Qualitätskontrollen und auch zur Teilnahme am Wettbewerb in Wieselburg verpflichtet,“ berichtet Mostbaron Bernhard Datzberger.

"Jeder spornt den anderen an"

Die Konkurrenz unter den Produzenten der „Genussregion Mostviertler Schofkas“ trage jedenfalls auch zur Qualitätssteigerung bei: „Jeder spornt den anderen an, das wirkt sich sicher positiv aus.“ Und schlägt sich auch in der Liste der Preisträger (siehe Infobox) nieder.

Auf seinem Hof hält der Seppelbauer 40 Milchschafe. Aus ihrer Milch wird von Mitte März bis Mitte Oktober zwei Mal täglich Frischkäse produziert, der ausschließlich regional – im Umkreis von zwei bis drei Kilometern – „ab Hof“ sowie in Gewerbebetrieben und Mostheurigen zum Verkauf angeboten wird.

Derzeit hat Seppelbauer Bernhard Datzberger übrigens noch einen besonderen Tipp: „Derzeit gibt es bei uns auch Heidelbeeren zum Selberpflücken, die mit dem Schafkäse auch sehr gut harmonieren.“

Insgesamt wurden heuer in Wieselburg exakt 350 Käse- und Milchprodukte aus acht Bundesländern verkostet und bewertet. Einzig Wien ist nicht vertreten. Dennoch bedeutet diese Zahl einen absoluten Rekord an eingereichten Produkten und einen deutlichen Anstieg gegenüber dem Vorjahr um mehr als vier Prozent.