Betriebe katalogisiert: Kaufkraft im Ort halten. In Winklarn wurden die heimischen Betriebe und Versorger katalogisiert.

Von Heribert Hudler. Erstellt am 11. Dezember 2020 (16:32)
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Maria Pihringer und Bürgermeisterin Sabine Dorner weisen auf die große Bedeutung des regionalen Einkaufs hin.
Heribert Hudler

„Die Kaufkraft im Ort halten, die regionalen Betriebe unterstützen und so gleichzeitig die Arbeitsplätze in der Gemeinde sichern, das ist das erklärte Ziel von Bürgermeisterin Sabine Dorner.

Die Bürgermeisterin hat nun alle Betriebe und Firmen katalogisiert, um den Bürgern das Einkaufen im Ort zu erleichtern. „Wir haben in Winklarn ein großes Potenzial an Direktvermarktern, die unsere Nahversorgung sichern. Es muss nur genutzt werden“, sagt Dorner. Ob Sonnenblumenöl, Honig von den Imkern, Wildprodukte, Bierkanter-Bier, Eier oder Blumenarrangements, in Winklarn gibt es im Bereich der Nahversorgung ein reichhaltiges Angebot von 17 Betrieben. Eingerechnet sind da aber noch nicht die Handwerksbetriebe wie Tischler, Installateure, Autowerkstätten und Erdbauunternehmen.

Auch im Bereich der Gastronomie kann man in Winklarn auf führende Gastwirtschaften blicken. „Mit einer bewussten Kaufentscheidung für Regionalität, Saisonalität und Qualität können unsere Bürger einen wesentlichen Beitrag zur Minimierung der klimabelastenden Flug- und Hochseeschifftransporte leisten“, sagt Dorner. In der letzten Gemeindenachricht sind die Betriebe aufgelistet, um so den Einkauf in Winklarn zu erleichtern.

Abschließend sagt die Bürgermeisterin: „Wo konsumiert wird, bleiben Arbeitsplätze und Einkommen erhalten, die unsere Kaufkraft sichern. Zentrale Mitverantwortung haben daher auch wir als Konsumenten durch unsere tägliche Kaufentscheidung.“