Hofladen im Sonnenpark soll kommen. Suche nach interessiertem Betreiber für Geschäft läuft. Betreutes und Junges Wohnen geplant.

Von Peter Führer. Erstellt am 03. Juni 2020 (04:03)
Vizebürgermeister Peter Ebner und Bürgermeisterin Sabine Dorner präsentieren die Pläne für das Gemeindezentrum im Sonnenpark. Dort werden ein Kindergarten, ein Frisörbetrieb und ein Hofladen entstehen.
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Der Gemeinderat setzte im Sonnenpark die nächsten Schritte und beschloss den Teilungsplan für das Gemeindezentrum. Dieses soll im Erdgeschoß einen Kindergarten (zwei Gruppen), einen Frisör und einen regionalen Hofladen beinhalten. Für den Frisörbetrieb gibt es bereits eine Kandidatin, für den Hofladen sucht man noch nach einem Betreiber.

„Interessenten können sich gerne bei mir melden. Für das Obergeschoß sind Arzt- oder Therapieräume beziehungsweise Büroräume angedacht. Auch hier freuen wir uns über Anfragen. Wir sind noch in der Planungsphase, können also noch etwaige Wünsche berücksichtigen“, berichtet Bürgermeisterin Sabine Dorner.

"Sonnenpark bietet attraktive Lage"

Für den Hofladen stehen etwa 100 Quadratmeter zur Verfürung, die Gesamtfläche der Räume im Obergeschoß beläuft sich auf 300 Quadratmeter. „Der Sonnenpark bietet eine attraktive Lage. Das Einzugsgebiet ist groß, auch dank der neuen Projekte Betreutes Wohnen und Junges Wohnen“, führt Dorner weiter aus.

Dass der zweigruppige Kindergarten im Sonnenpark errichtet wird, hat vor allem den Grund, dass für einen großen, zentralen Kindergarten kein Baugrund gefunden werden konnte. „Der Standort hat aber auch Vorteile. Er ist gut erreichbar. Außerdem kann es zu einer tollen Symbiose mit dem Betreuten und dem Jungen Wohnen kommen“, schildert Dorner.

Auch bei diesen beiden Projekten gibt es Neuigkeiten. So beschloss der Gemeinderat den Baurechtsvertrag für das Betreute (16 Wohneinheiten) und für das Junge Wohnen (17 Wohneinheiten). Die Arbeiten an den beiden Gebäuden werden im Herbst beginnen. Die Wohnungen werden eine Fläche von 45 bis 55 Quadratmetern haben. Für die Bewohner des Betreuten Wohnens plant die Gemeinde diverse Maßnahmen, um die Bewohner beim „Aktiv-bleiben“ zu unterstützen. Angedacht ist etwa ein Bewegungs- und Gedächtnisparcours.