Erstellt am 27. Juli 2015, 10:03

Wirtschaftspark in St. Valentin geplant. Ecoplus wird 48 Hektar große Fläche in St. Valentin von der OMV kaufen. Diese soll interkommunal zu einem Betriebsareal aufgeschlossen werden.

Ein 48 Hektar großes Areal im Anschluss an das OMV-Tanklager soll in einen interkommunalen Wirtschaftspark verwandelt werden. Die dazu nötigen Behördenverfahren werden umgehend anlaufen.  |  NOEN, privat

„Ich freue mich, heute verkünden zu dürfen, dass im Bezirk ein neuer großer Gewerbepark entstehen wird. Die OMV hat sich nach langen Verhandlungen bereit erklärt, ein 48 Hektar großes Gelände im Bereich ihres Tanklagers dafür zur Verfügung zu stellen“, berichtet Landtagsabgeordnete Michaela Hinterholzer, Aufsichtsrätin der Niederösterreichischen Wirtschaftsagentur GmbH ecoplus. Die OMV wird der ecoplus das Gelände verkaufen – eine entsprechende Absichtserklärung ist schon unterschrieben.

Das Areal ist bereits als Bauland Industriegebiet gewidmet. Um daraus einen Gewerbepark zu machen, bedarf es allerdings noch einiger rechtlicher Verfahren und behördlicher Genehmigungen. „Bestimmt wird es auch verschiedene Auflagen ge ben, aber ich bin zuversichtlich, dass wir alle Hürden nehmen werden“, sagt Hinterholzer. Da die Hälfte des Areals aus Wald besteht, werden entsprechende Ausgleichsmaßnahmen erforderlich sein – sprich eine Aufforstung in anderen Bereichen.

Zeitplan liegt noch offen

Auf einen zeitlichen Rahmen für die Schaffung des Gewerbeparks wollte sich die Landtagsabgeordnete vorerst noch nicht festlegen.

Sehr erfreut über die Entwicklung ist natürlich auch die St. Valentiner Politik. VP-Bundesrat Andreas Pum spricht „von einer riesigen Chance für die Stadt. Stadtrat Punzenberger und ich haben uns auch aktiv in die Gespräche eingebracht. Dieser interkommunale Wirtschaftspark, der da entstehen soll, hebt natürlich die Attraktivität des Standortes St. Valentin.“

"Ein Gewinn für die Gemeinde"

Auch für SP-Bürgermeisterin Kerstin Suchan-Mayr ist der geplante Wirtschaftspark ein Gewinn für die Gemeinde. „Denn wenn sich dort Betriebe ansiedeln, dann bedeutet das Arbeitsplätze und für die Stadt natürlich auch Kommunalsteuereinnahmen.“ Der Standort sei natürlich auch aufgrund der Verkehrsinfrastruktur ideal, weil alle Anbindungen vorhanden seien, Zug, Autobahn und durch den Ennshafen auch das Schiff.

Am Wirtschaftspark – und somit auch an der teuren Aufschließung – sollen sich mehrere Gemeinden im Umfeld beteiligen. Dafür wird später natürlich auch die Kommunalsteuer geteilt.