Strategie für Kleinregion Herz Mostviertel

Gemeinden des Herz Mostviertels haben Entwicklungsfahrplan bis zum Jahr 2024 beschlossen. Schwerpunkte sind Bewusstseinsbildung, Bürgerservice und Vernetzung.

Erstellt am 06. Oktober 2021 | 03:34
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Die Bürgermeister der Kleinregion Herz des Mostviertels freuen sich über den Beschluss der Kleinregionsstrategie 2021 bis 2024 (von links): Johann Spreitzer (Seitenstetten), Friedrich Hinterleitner (Biberbach), Sarah Kühr (Regionalberaterin NÖ.Regional), Johannes Heuras (St. Peter in der Au), Josef Forster (Ertl), Erwin Pittersberger (Weistrach), Martin Schlögl-hofer (Aschbach-Markt) .
Foto: Gemeinde Aschbach

In der Vorwoche beschlossen die sieben Gemeinden der Kleinregion Herz Mostviertel (Aschbach-Markt, Biberbach, Ertl, Seiten-stetten, St. Peter in der Au, Weistrach, Wolfsbach) einstimmig die neue Kleinregionsstrategie für die Periode 2021 bis 2024 und damit den Fahrplan für die kommenden Jahre.

Das heurige Jahr stand bis jetzt ganz im Zeichen der Erarbeitung der neuen Strategie. In mehreren Sitzungen und Workshops erarbeiteten die Gemeindevertreter in Begleitung von Regionalberaterin Sarah Kühr der NÖ.Regional die neuen Schwerpunkte.

„Unser wichtigstes Ziel ist es, eine zukunftssichere, lebenswerte Wohlfühlregion für Menschen aller Generationen und Lebenslagen zu sein“, sagt Kleinregionssprecher und St. Peters Bürgermeister Johannes Heuras. Schwerpunktmäßig sollen dazu Aktivitäten in den Bereichen Kleinregionale Identität und Bewusstseinsbildung, Verwaltung und Bürgerservice sowie Freizeit und Naherholung gesetzt werden. Konkret sollen in den kommenden Jahren Veranstaltungsreihen für die Bürger durchgeführt, die Vernetzung und Kooperation von Gemeindeverwaltungen und Fachgemeinderäten gestärkt und das vielfältige Wegenetz der Region für die Bevölkerung attraktiviert werden.

„Die Erhaltung und Stärkung des ländlichen Lebens- und Wirtschaftsraumes, ein verantwortungsbewusster Umgang mit Natur und Umwelt sowie die Forcierung des öffentlichen Verkehrs und der aktiven Mobilität stehen ebenfalls im Vordergrund“, erklärt Heuras weiter.

Die Zusammenarbeit der Gemeinden untereinander soll dabei eine zentrale Rolle spielen. Die Identifikation mit der Kleinregion nach innen und außen ist, da sind sich alle Bürgermeister einig, wesentlich für die positive Entwicklung einer Region.

„Mit der Fertigstellung des Kleinregionalen Strategieplans für die Periode 2021 bis 2024 beginnt nun die Zeit der Projektentwicklung und Umsetzung, der ich mit positiver Erwartung entgegenblicke“, sagt Heuras.