Ertl: Der Nikolaus als Vorbild

Erstellt am 08. Dezember 2021 | 05:49
Lesezeit: 2 Min
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Heuer besuchte der Nikolaus wieder den Sonntagsgottesdienst und war auch an zwei Tagen im Gemeindegebiet unterwegs. Von links: Hannelore und Leopold Röcklinger mit ihren Kindern Mathilde, Valentin und Dorothea, Ludwig Krenn und Pfarrer Jacek Biela.
Foto: Penz
In Ertl beschenkte der Nikolaus nach dem Gottesdienst nicht nur die Kinder, sondern er ließ sich auch selbst mit der Booster-Impfung beschenken.
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Eine Vielzahl von Legenden und Geschichten berichtet von selbstlosem Handeln und frommen Taten des Bischofs von Myra (3. Jahrhundert) in der Türkei, er gilt in der Volksfrömmigkeit als Helfer in fast allen Nöten. Der Nikolaus tut Gutes – in Ertl auch sich selbst! Seit etwa zehn Jahren schon schlüpft das Kulturvereinsmitglied Ludwig Krenn in das Nikolaus-Kostüm und tritt nicht nur in der Kirche nach dem sonntäglichen Gottesdienst mit einer Ansprache vor die Kinder, sondern fährt danach in der Kutsche auf dem Kirchenplatz vor und verteilt dort rund 150 Sackerl als Spende der Gemeinde. Zudem werden – und das auch heuer – an zwei Tagen Hausbesuche durchgeführt, die diesmal freilich an der Haustür endeten.

„Ich will den Menschen die Angst vor der Impfung nehmen, vielleicht kann ich durch mein Beispiel auch so manchen davon überzeugen, sich auch impfen zu lassen.“  Ludwig Krenn

Im Jahr 2020 freilich musste diese Nikolo-Aktion komplett entfallen. Ludwig Krenn wollte heuer ein besonderes Zeichen setzen und besuchte nach dem Verteilen der Gaben den Impfbus, der am 2. Adventsonntag in Ertl Station machte. „Ich will den Menschen die Angst vor der Impfung nehmen, vielleicht kann ich durch mein Beispiel auch so manchen davon überzeugen, sich auch impfen zu lassen. Ich hätte am Dienstag meinen Booster-Termin gehabt, holte mir den 3. Stich aber schon am Sonntag“, erzählte er und ergänzt: „Vorweg habe ich in meinem Pullover schon ein Loch ausgeschnitten, damit die Impfung im Nikolauskostüm leichter möglich ist!“

Die impfende Michaela Bauer zeigte sich sehr erfreut darüber, wie auch das gesamte Impfbus-Team – bestehend aus 12 Personen – diese Aktion als besonders vorbildliche hervorgehoben hat.

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