Prozess vertagt: Neue SIM Karte angefordert. Zum wiederholten Male wird der Würgemordprozess am Landesgericht St. Pölten vertagt. Die Verteidigung behaart auf die Auswertung eines Bewegungsprofils. Dazu muss eine neue Sim-Karte angefordert werden.

Von Tanja Horaczek-Gasnarek. Update am 16. Juli 2020 (12:03)
Der Angeklagte kurz vor der Urteils-Verkündung. Foto: Horaczek-Gasnarek bzw. NP27/Shutterstock (Hintergrund)
Horaczek-Gasnarek bzw. NP27/Shutterstock (Hintergrund)

Der Angeklagte kurz vor der Urteils-Verkündung. Foto: Horaczek-Gasnarek
Horaczek-Gasnarek

Tag vier im Mordprozess von Greinsfurth (Amstetten) endet mit einer Vertagung. Der Angeklagte soll sich laut seiner Aussage erst viel später am Tatort aufgehalten haben und die DNA-Spuren seien nur durch Zufall unter die Fingernägel der getöteten Filialleiterin gekommen.

Wie schon beim Prozesstag am 17.6 forderte die Verteidigung ein Bewegungsprofil anhand des Handys. Die SIm-Karte war bis dato nicht auffindbar. Jetzt soll eine neue Karte mit der alten Numm Licht ins Dunkel bringen. Die Verhandlung wurde auf Dienstag, 1. 9.2020 vertagt.