Ostarrichi Mostland: Angebot ausgezeichnet

Erstellt am 26. Januar 2022 | 04:09
Lesezeit: 3 Min
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Bei der digitalen Preisverleihung (von links): Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl, Neuhofens Bürgermeisterin Maria Kogler, Vizebürgermeister Josef Zehetgruber und Familienministerin Susanne Raab.
Foto: Harald Schlossko
Ostarrichi Mostland erhielt Zertifizierung als familienfreundliche Region.
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Die Kleinregion Ostarrichi-Mostland (Amstetten, Euratsfeld, Oed-Oehling, Zeillern, Winklarn, Wallsee-Sindelburg, Neuhofen) erhielt das staatliche Gütezeichen „Familienfreundliche Region. „ Familienfreundliche Maßnahmen bedeuten eine Erhöhung der Lebensqualität für Österreichs Familien und mehr Flexibilität in ihrer Lebensgestaltung“, betonte Familienministerin Susanne Raab. „Über das Zusammenleben der Generationen, Kinderbetreuung und Jugendarbeit, die Pflege sowie würdiges Altern und vieles mehr – jedes Jahr aufs Neue fasziniert es mich, wie viele tolle, familienfreundliche Maßnahmen von den Gemeinden entwickelt werden“, ergänzt Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl. Zudem konnten sich die sieben Gemeinden über das UNICEF-Zertifikat als kinderfreundliche Gemeinde freuen. Um diese zusätzliche Auszeichnung zu erhalten, müssen im Rahmen der Zertifizierung Maßnahmen in speziellen kinderrechtsrelevanten Themenbereichen gesetzt werden.

„Die Auszeichnung leistet einen wesentlichen Beitrag, um die Kinderrechte in Österreich verstärkt in das Bewusstsein zu rücken“, ist sich der Geschäftsführer von UNICEF Österreich, Christoph Jünger, sicher.

Im Rahmen des Zertifizierungsprozesses für Familienfreundlichkeit werden bereits bestehende Angebote unter aktiver Beteiligung der Bürger aller Generationen evaluiert und neue bedarfsorientierte Maßnahmen entwickelt.

Dass gleich die gesamte Region gemeinsam zertifiziert wurde, ist für Amstettens Bürgermeister Christian Haber- hauer ein wichtiger Faktor. „Mir ist wichtig, dass die Region abgestimmt ist und wir nicht überall dasselbe Angebot haben. Zum Beispiel kann Amstetten Pedal-Training anbieten, eine andere Gemeinde macht zum Beispiel einen Pump Track. Die Auszeichnung ist für mich ein starkes Zeichen, dass die Qualität passt. Wir arbeiten ständig daran, das Angebot zu verbessern. Zum Beispiel mit dem Freibereich, den wir im Bad andenken, der für die Jugend attraktiv sein wird. Super in diese Strategie passen auch der Funcourt in Hausmening, der neue Spielplatz bei der Mittelschule oder das geplante Amstettner Wimmelbuch für die Kleinsten“, berichtet er. Neuhofens Bürgermeisterin Maria Kogler unterstreicht, dass Familienfreundlichkeit für sie und die Gemeinde essenziell sei. „Es geht nur gemeinsam mit allen Generationen. Wir haben in Neuhofen schon seit Jahren viele Angebote, die wir auch immer ausbauen wollen. Daher freuen wir uns über diese Auszeichnung.“

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