Radwegenetz soll in Aschbach erweitert werden

Aschbacher Bürgermeister strebt langfristig Verbindung zwischen dem Donau- und dem Ybbstalradweg an.

Erstellt am 14. November 2021 | 03:39
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Vizebürgermeister Gottfried Bühringer, die Gemeinderäte Michael Burghofer und Martin Fehringer, Bürgermeister Martin Schlöglhofer, die Gemeinderäte Kurt Schwab und Bernhard Fromhund, Alois Graf und geschäftsführender Gemeinderat Markus Krenn (von links) freuen sich über die gelungene Ortskerngestaltung.
Foto: Gemeinde

Die Gestaltung der Straßen und Nebenanlagen im Mittleren Markt ist abgeschlossen. „Was wir gemacht haben, die Grünflächen, Rabatte und Bäume, aber auch die Sitzgelegenheiten, die heuer noch dazu gekommen sind, werden von den Leuten sehr gut angenommen“, freut sich Bürgermeister Martin Schlöglhofer und lobt das Engagement des zuständigen Ausschusses mit Vorsitzendem Markus Krenn.

Vor allem hat man sich in Aschbach das Ziel gesetzt, das Radfahren noch attraktiver und sicherer zu machen. Daher wurden auf den Fahrbahnen auch Markierungen (sogenannte „Sharrows“) aufgebracht, die die Autofahrer darauf hinweisen sollen, dass in diesem Bereich verstärkt mit Radfahrern zu rechnen ist.

„Die so gekennzeichneten Radrouten sollen vor allem auch den Weg der Kinder durch den Ort, zur Schule, ins Freibad, zum Bahnhof, zum Spielplatz etc. übersichtlicher und sicherer machen“, betont der Bürgermeister. Schlöglhofer denkt in Sachen Radfahren aber auch über die Gemeinde hinaus. „Da wir ja an Wallsee, Amstetten und Kematen grenzen, ist es mein langfristiges Ziel, über Aschbacher Gebiet eine Verbindung vom Donauradweg zum Ybbstalradweg herzustellen. Das wird aber natürlich ein Prozess werden, der Jahre dauert, weil man dafür auch privaten Grund erwerben muss“, sagt der Bürgermeister. In jenem Bereich, wo die Berglandmilch ihre Leitung zur neuen Kläranlage verlegt, hat sich Aschbach schon Flächen gesichert, die man künftig für einen Radweg nutzen kann.

„Darauf aufbauend werden wir das Radwegenetz im Ort verfeinern aber auch Verbindungen über die Kleinregionsgrenzen hinaus suchen"

Der Ortschef verweist auch auf das Radwegekonzept, das die Kleinregion Herz Mostviertel in Auftrag gegeben hat. Es soll einen Überblick über das ganze Gebiet geben und auch mögliche gemeindeübergreifende Tangenten aufzeigen. „Darauf aufbauend werden wir das Radwegenetz im Ort verfeinern aber auch Verbindungen über die Kleinregionsgrenzen hinaus suchen. Vielleicht ist ja auch eine Route möglich, die nach Öhling und weiter nach Oed führt. Es ist wichtig, sich das weiträumiger anzuschauen“, betont Bürgermeister Schlöglhofer.