Ausbildung auf Uni-Niveau in Amstetten

Erstellt am 06. April 2022 | 04:15
Lesezeit: 3 Min
440_0008_8318223_ams14ams_programmierschule1.jpg
Gregoire Besnier, Managing Director 42 Vienna, Rosemarie Pichler, Managing Director der net for future GmbH, und Bürgermeister Christian Haberhauer besiegeln den Programmiercampus am Quartier A.
Foto: Foto Christian Jobst
Internationale „Programmierschule 42“ bekommt Standort im Quartier A.
Werbung
Anzeige

Paris, Rom, Tokyo, Silicon Valley – jetzt Wien und Amstetten. Die Stadt wird Teil des aktuell 42 Standorte umfassenden Netzwerks der internationalen „Programmierschule 42“. Die private IT-Schule wurde 2013 in Paris gegründet. Die Ausbildung auf Masterniveau dauert bis zu fünf Jahre und ist kostenlos. Die Bandbreite der Spezialisierungen reicht dabei von App-Entwicklung bis zu Datenanalyse.

„Eine Ausbildung auf Masterniveau ist eine große Bereicherung für die Stadt und die Region und stärkt den Wirtschaftsstandort“

Begonnen wird mit einem Lehrgang mit 20 bis 25 Studierenden, ab 2025 sollen es aber 150 sein. Amstetten wird, wie der ebenfalls neue Standort in Wien, schrittweise zum vollwertigen Campus ausgebaut. Die Stadt hat sich im Bewerbungsverfahren übrigens knapp gegen Wels durchgesetzt.

„Eine Ausbildung auf Masterniveau ist eine große Bereicherung für die Stadt und die Region und stärkt den Wirtschaftsstandort“, freut sich Bürgermeister Christian Haber hauer. Von anderen Standorten wisse man, dass 100 Prozent der Absolventen sofort einen Job bekämen und 30 Prozent ein eigenes Unternehmen aufbauen würden.

Auch die SPÖ begrüßt die Ansiedlung von „42“. „Wir setzen uns ja schon lange dafür ein, dass Amstetten zu einem Fachhochschulstandort wird. Vielleicht ist dieser Lehrgang ja der Grundstein dafür“, sagt Stadträtin Lisa Asanger im Gemeinderat.

„Wir setzen uns ja schon lange dafür ein, dass Amstetten zu einem Fachhochschulstandort wird. Vielleicht ist dieser Lehrgang ja der Grundstein dafür“

Jeder Standort im „42“-Netzwerk muss sich selbst finanzieren. Deshalb wird Amstetten mit der „net for future GmbH“ zusammenarbeiten, die mit rund 350 Mitgliedern eines der größten branchenübergreifenden und unabhängigen Firmennetzwerke ist. „42 ist eine echte Bildungsinnovation. Gemeinsam mit unseren Partnern wollen wir mit dieser Programmierschule einen Beitrag zur Deckung des dringenden Bedarfes an IT-Fachkräften leisten“ sagt Rosemarie Pichler, Managing Director der net for future GmbH. „Aber auch große Firmen wie Magna, Welser, die Umdasch-Group, Wieland und Lisec sind im Boot“, berichtet Bürgermeister Christian Haber hauer. Standort für den 42-Campus wird das Quartier A. Als Übergangslösung wird ein Containerdorf errichtet. Kosten: 595.000 Euro.

Werbung