Die schöne Helena. Der eine kommt (ein Sonnensegel für den Innenhof), die andere geht. Susanne Felicitas Wolf bricht zu neuen Ufern auf.

Von Thomas Jorda. Erstellt am 23. Juni 2014 (10:53)
Mein Gott, Liebe, Ehe, Schönheit! Barbara Kaudelka (vorne), Sigrid Spörk.
NOEN, Foto: Claudio Farkasch

Ihr vierzehntes und auf absehbare Zeit letztes Textbuch widmet sich den Geschehnissen um Helena. Komödiantisch und parodistisch, versteht sich. Und wie es sich gehört in einer Geschichte rund um die Schönheit, sind gleich drei aus dem Ensemble besonders attraktiv – Sigrid Spörk, die Helena, Barbara Kaudelka, die Kassandra, und Valentin Schreyer, der Paris. Adi Hirschal, als ouzovertilgender Homer gleichsam der Herr des Geschehens, widmet sich seinen komödiantischen Talenten. Als Regisseur hätte er durchaus einmal eingreifen können. Der Dauerschmäh des Achill (ja, genau, die Ferse!) ist irgendwann nur noch peinigend.

Fazit: Die frohe Welt der alten Griechen, ein Spiel um Schicksal, Liebe und zu häufigen Pointen.