NÖN stockt 23 Redaktionsposten auf. Die Niederösterreichischen Nachrichten setzen weiterhin auf Qualität in der Nachrichtengebung und stellen gegen den derzeitigen Trend in der Branche ab 1.Juli dreiundzwanzig zusätzliche Redakteurinnen und Redakteure ein.

Erstellt am 11. Juni 2014 (09:00)
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Damit genügen die NÖN außerdem den Anforderungen des neuen Kollektivvertrages für Journalistinnen und Journalisten bei Tages-und Wochenzeitungen. 

Geschäftsführer Prof. Harald Knabl: „Wir wissen aus unseren Marktforschungen, dass Regional-und Lokalnachrichten der Marke NÖN wertvoll und begehrt sind, wissen aber auch, dass diese einen weiteren Qualitätsschub erfahren müssen. Wir glauben, dass wir das mit einem Mehr an fix angestellten Redakteurinnen und Redakteuren besser bewältigen können. Auch bekennen wir uns zum Kollektivvertrag und heben uns damit von der Gratiszeitungsszene ab, die sich nach wie vor weigert, diesen doch teuren Kollektivvertrag zu bezahlen.“

Zeitungsdruck wird ausgelagert

Die Printmedienszene steht wirtschaftlich vor großen Herausforderungen und sucht in allen Bereichen nach Möglichkeiten zur Steigerung der Kosteneffizienz. Im Niederösterreichischen Pressehaus wäre eine Neuinvestition in eine Zeitungsdruckmaschine nötig gewesen.

Genau auf dieser Ebene gibt es allerdings am Markt erhebliche Überkapazitäten, sodass sich die Geschäftsführung gemeinsam mit den Eigentümern entschlossen hat, den Druck der Zeitungsprodukte des Hauses auszulagern. 

Druckereifokus auf Rollenoffset-Standort St. Pölten 

Die Burgenländische Volkszeitung (BVZ) wird bereits seit 1. April 2014 bei der Mediaprint gedruckt. Alle weiteren Zeitungsprodukte (u.a. auch die NÖN) werden ab 1. September 2014 folgen. Auch hier ist die Mediaprint Druckpartner.

Für ca. 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Druckerei- und Verlagsbereich wurde gemeinsam mit dem NP-Betriebsrat ein Sozialplan erarbeitet. 

NP Druckerei verstärkt Akzidenzbereich 

Um ihre führende Marktposition in Österreich weiter zu stärken, arbeitet die Industriedruckerei des Niederösterreichischen Pressehauses an einem Strategie- und Investitionsprogramm im Akzidenzbereich.

Geschäftsführer Ing. Gerhard Schmidrathner: „Wir glauben an den Druckstandort Österreich trotz schwieriger Rahmenbedingungen wie gegenüber Nachbarländern deutlich höherer Personalkosten und fokussieren uns in unserer strategischen Ausrichtung auf das Kerngeschäft Akzidenzdruck.“

„Durch diese Maßnahmen, die sich nicht zuletzt aufgrund der schwierigen Marktrahmenbedingungen sowohl im Verlags- als auch im Druckbereich als unabdingbar erwiesen haben, glauben Eigentümer und Geschäftsführung eine gute Grundlage für die Zukunft des Niederösterreichischen Pressehauses gegeben zu haben“, so Schmidrathner abschließend.