Kritik: Der Hofrat Geiger. Im zehnten Jahr der Wachaufestspiele wird dem Intendanten Marcus Strahl schon vorab zugejubelt – zu Recht, denn die Komödie brilliert dann in vielerlei Hinsicht.

Von Gerti Süss. Erstellt am 04. August 2014 (08:26)
NOEN, Rolf Bock
Christian Futterknecht als rühriger Hofrat und Waltraut Haas als grantige Wirtin.

Mit der malerischen und lauschigen Atmosphäre im Teisenhoferhof, wo zunächst die Schwalben und später die Glühwürmchen herumfliegen.

Mit berühmten Melodien („Mariandl“) und mit herrlich bösem Humor – wenn zum Beispiel Waltraut Haas als keifende Wirtin Windischgruber Worte wie „Hoderlump“, „Bompaletsch“ und „Kiniglhosen“ in ihre Schimpftiraden einbaut.

Ebenfalls brillant: Verena Scheitz als toughe Marianne, Christian Futterknecht als rühriger Hofrat Geiger, Rudolf Pfister als schrulliger Sekretär Lechner und Robert Notsch als trinkfester und leicht begriffstutziger Pfüller.

Fazit: Kurzweilige Komödie, mit Top-Besetzung, viel Humor und am idealen Spielort.