Wo das Pech Glück bringt

Erstellt am 22. Juni 2021 | 13:29
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Ein Geheimtipp für alle Naturliebhaber ist der nach Harz duftende Föhrenwald.
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Im Wald kann man nicht nur die Natur genießen sondern auch ein uraltes Handwerk, die Pecherei, kennenlernen. Betrieben wird dieses im Waldstück der Gemeinde Matzendorf-Hölles.

1996 wurde am westlichen Rand des Gemeindewaldes ein Pecherpfad errichtet, um den Kindern das Immaterielle Unseco-Kulturerbe näher bringen zu können. Innerhalb kürzester Zeit wurde das Projekt mit Pechbäumen, der Pecherhütte und der Pecherkapelle über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt.

Bei mehr als 450 ehrenamtlichen Schauvorführungen für Reisegruppen haben die Initiatoren des Verschönerungsvereines dafür gesorgt, dass das ehemalige Gewerbe mit dem aus dem Harz hergestellten Produkten der Nachwelt erhalten bleibt.

Durch die Corona-Pandemie mussten alle Feierlichkeiten zum 25-Jahr-Bestand des Pecherpfades von heuer auf 2022 verschoben werden.

Beim Pecherpfad, der individuell oder auch als Gruppe besichtigt werden kann, will man einen klimafitten Zukunftswald für alle Neugeborenen ins Leben rufen.

Ebenso ist eine Festveranstaltung mit Pechertreffen geplant. Auch Pecherworkshops sollen stattfinden.