Die Wildnis kehrt zurück!. Seit dem 1. Jänner 2000, seinem Gründungstag, arbeitet der Nationalpark Thayatal daran der Natur im Green Canyon an der tschechisch-österreichischen Grenze eine freie Entwicklung zu ermöglichen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Erstellt am 08. Januar 2020 (14:29)
Der Umlaufberg bietet zu jeder Jahreszeit einen atemberaubenden Ausblick.
Foto: Popp-Hackner

Man kann es bei jedem Besuch im Nationalpark Thayatal spüren – die Wildnis entlang der Thaya beeindruckt immer wieder aufs Neue.

Die Besucher unternehmen Streifzüge und ausgedehnte Wander- und Radtouren durch die wild gewordenen Wälder und entlang der Ufer der Thaya. Mehr als 100 Kilometer Rad- und Wanderwege verbinden die Nationalparks Thayatal und Podyjí und machen das Thayatal zwischen Frain, Hardegg, Retz und Znaim zum grenzüberschreitenden Ausflugsziel.

Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums seiner Gründung legt der Nationalpark Thayatal im Besucherprogramm starkes Augenmerk auf eindrucksvolle Naturerfahrungen und Fachexkursionen zum Thema „Unberührte Natur“. Am Programm stehen Spezialwanderungen wie die Nacht der Fledermäuse, ein Familientag zur Wildnis in der kleinsten Stadt Österreichs oder eine Wanderung mit dem Nationalparkförster durch die ursprünglichen Thayawälder.

Beobachtungshighlight:Frieda & Carlo.
Claudia Ebner

Die lange Zeit der Ruhe wirkt vor allem auch auf sehr sensible Tiere wie die im Thayatal vorkommende Wildkatze. Die sommerlichen Wildkatzen-Nachtwanderungen, die regelmäßigen, beeindruckenden Schaufütterungen der Gehege-Wildkatzen Frieda & Carlo bieten einen faszinierenden Einblick in das Leben dieser scheuen und selten gewordenen Wildtiere. Das Nationalparkhaus ist hierbei erste Anlaufstelle und bietet Information zu Veranstaltungen und Touren.