Von Stärke und Präsenz. Die Ingolstädter Modelloffensive geht unverändert weiter! Mit dem Q3 hat Audi einen äußerst interessanten SUV im Programm. Erfolg (wieder) „vorprogrammiert“ …

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 13. März 2019 (01:57)
und Allroundtalent.
Mit dem neuen Q3 (made in Bratislava) wechselt der letzte Kompakt-SUV aus dem VW-Konzern auf den Modularen Querbaukasten. Familien-SUV

Der neue Q3 tritt deutlich sportlicher und aggressiver auf als sein Vorgänger. Ein selbstbewusster Auftritt! Der markante Singleframe-Kühlergrill (als Oktagon gestaltet), die flachen Scheinwerfer mit ihren gezackten Winkeln – einfach cool! Der Wagen, der auf dem Modularen Querbaukasten des VW-Konzerns basiert, ist länger (plus 96 Millimeter, somit 4.484 Millimeter) und breiter geworden, auch der Radstand legte zu. Dadurch gibt es mehr Platz: Im Normalzustand schluckt der Kofferraum 530 bzw. 675 Liter (Fondbank um 150 Millimeter verschiebbar), maximal sind es 1.525 Liter – laut Audi der größte Gepäckraum im Premium-Kompaktsegment. Und bei der Kniefreiheit in der zweiten Reihe kriegen selbst Großgewachsene keine Platzangst.

Dass edle Materialien sorgfältig zusammengefügt sind, erwarten wir von Audi – hier hat die Vier-Ringe-Marke die Maßstäbe nach oben versetzt. Eine Überraschung sind dann höchstens noch die Alcantara-Einsätze in der Instrumententafel. Eher anders als besser sind die Türöffner, die von unten angefasst werden wollen. Ansonsten passt die Ergonomie, die Bedienbarkeit gelingt leicht und alles fühlt sich sehr solide an. Und natürlich wird das Thema Konnektivität beim Q3 Nummer 2 groß geschrieben. Das Bedien- und Anzeigenkonzept des SUVs präsentiert sich von Grund auf neu: Ingolstadt hat zusammen mit dem Dreh-/Drücksteller des Vorgängermodells auch die analogen Instrumente abgeschafft. Schon in der Einstiegsversion ist ein digitales Kombiinstrument mit 10,25 Zoll Diagonale an Bord, das über das Multifunk-
tionslenkrad bedient wird.

Serienfahrwerk wurde in Richtung Komfort verändert

Aktuell gibt es drei Benziner sowie zwei Diesel – Vierzylinder, immer mit Partikelfiltert. Der Einstiegsbenziner 35 TFSI (1,5 Liter, 150 PS) läuft mit einer Zylinderabschaltung – zwei Zylinder werden bei niedrigen und mittleren Lasten stillgelegt. Der 2,0-Liter-Benziner mit 190 oder 230 PS (40 TSFI oder 45 TFSI – bis zu 233 km/h schnell) hat zusätzlich zur Direkteinspritzung eine Saugrohreinspritzung (reduziert die Entstehung von Partikeln schon bei den Rohemissionen). Diesel? Der 35 TDI (2,0 Liter, 150 PS) vermittelt dank seiner Schubkraft fast mehr Spaß als der stärkste Benziner – bei einem Spritverbrauch von rund acht Litern. Zweiter Diesel: 190 PS starker 40 TDI (auch 2,0 Liter Hubraum) – Fahrspaß zum Quadrat! Last but not least: Ein RS Q3 mit rund 400 PS ist auch noch in der Pipeline …

Das Serienfahrwerk wurde etwas in Richtung Komfort verändert, ebenso die Lenkung, wie wir auf einer Probefahrt durch die Dolomiten feststellen konnten. Wer es sportlicher mag, sollte auf das optionale Sportfahrwerk und die regelbaren Dämpfer zurückgreifen, hier ist auch die Lenkung progressiver ausgelegt.

Natürlich gibt es auch eine Menge Assistenzsysteme (serienmäßig bzw. optional). Ein Highlight ist der adaptive Fahrassistent, den Audi auf Wunsch für Versionen mit Automatikgetriebe liefert. Das System, das bis 200 km/h aktiv ist, integriert die Funktionen des adaptiven Geschwindigkeitsassistenten, des Stauassistenten und des Spurhalteassistenten. Speziell auf Langstrecken ein deutlicher Komfortgewinn.