Auf in die Zukunft!

Erstellt am 19. Juni 2022 | 04:07
Lesezeit: 3 Min
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Drei Neue im Cupra-Sortiment, die bis 2025 auf den Markt kommen sollen: der Tavascan, der Terramar und der UrbanRebel.
Foto: Cupra
Die Spanier bereiten sich auf die Zukunft vor. Zunächst mit dem SUV Cupra Terramar, als letztem Verbrenner. In der Folge kommen Vollelektriker: der Tavascan, ein Crossover, und der UrbanRebel, ein Kleinwagen.
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Wäre man nostalgisch und vergangenheitsverbunden, wäre „Die glorreichen Sieben“ eine naheliegende Assoziation (ob die Original- oder die Remake-Fassung ist egal). Doch Cupra will gar nicht ins Gestern schauen und auch nicht wirklich ins Heute, sondern mit Vehemenz in die Zukunft!

Anfang Juni standen dort, wo 2018 quasi die Geburt der Seat-Tochtermarke stattgefunden hat, auf der ehemaligen Rennstrecke von Terramar bei Sitges (Barcelona), gleich sieben künftige Modelle im Rampenlicht. Zunächst zu erwarten ist, 2024, der Terramar, ein 4,5 Meter langer SUV, der gemeinsam mit Audi entwickelt wurde, in Ungarn (Györ) gebaut wird und als Letzter die Verbrennerfahne schwenken wird. Wozu auch Plug-in-Hybride gehören.

Cupra präsentiert die gesamte Palette der nächsten Heldengeneration, die bis 2025 auf den Markt kommen wird! OLIVER SCHMIDT, Pressesprecher Cupra Österreich

Den endgültigen Eintritt ins Elektrozeitalter markieren wird, nach dem Born, der Vollstromer Tavascan, ein kompakter Coupé-Crossover mit futuristischem Interieur. Angekündigt ist er für Ende 2024. Als zentrales Elektromodell und Zukunftsträger ist jedoch der UrbanRebel gedacht, ein Kleinwagen, der auch in Serie so heißen und vor allem die großen Metropolen nicht nur Zentraleuropas (auch Australiens) unter Strom setzen soll. Ein Einsteiger, in erster Linie für ein junges Klientel, mit flippigen Farben, unkonventionellen Materialien und bis zu 226 PS Leistung sowie bis zu 440 Kilometern Reichweite (in der Range-Version). Sein Starttermin ist allerdings erst 2025.

Trotzdem war das Showcar-Trio nicht nur begleitet von ambitionierten Worten (zum Beispiel „neue Helden für eine neue Ära“), sondern auch von gleich vier Facelift-Versionen des aktuellen Portfolios: Leon und Leon ST, Formentor sowie Born. Mit einer plakativen Design-Gemeinsamkeit: dem neuen Leuchtendesign im Zeichen des Dreiecks, eine Abwandlung des charakteristischen Tribal-Logos. Womit sich Cupra optisch von der Muttermarke Seat abnabelt.

Zu den großen Worten – siehe Helden – verbalisierte Cupra-CEO Wayne Griffith auch hohe Zukunftsziele. Bis heute hat die katalanische Marke 200.000 Exemplare verkauft, wovon der Formentor die Hälfte ausmacht. Mittelfristiges Auslieferungsziel sind 500.000 Fahrzeuge – pro Jahr. Im Visier hat man neue Märkte und neue Segmente.