Im Test: Hyundai i20 1.25 Level 3. Gratulation! Der i20 ist neben dem Tucson das wichtigste Modell der Koreaner – und die NÖN-Familie wählte ihn in der Kategorie „Der Einsteiger“ zum „Auto des Jahres“.

Von Thomas Vogelleitner. Erstellt am 06. November 2018 (00:54)
Hyundai
Der i20 hat ein erwachsenes, zeitloses Design. Der Hyundai-typische Cas-cading-Kühlergrill passt dem Kleinwagen sehr gut, ebenso wie die optiona-le Farbe Champion Blue. Den Diesel haben die Koreaner übrigens aus dem i20-Programm genommen.

Ja, okay, der i20 mit 84 Benzin-PS fühlt sich schon etwas untermotorisiert an. Und ja, okay, er müht sich beim Überholen und auf der Autobahn etwas ab. Aber wie wichtig ist das wirklich? Wir meinen: Gar nicht so wichtig! „Rasen“ sollen die anderen – die Hektiker, die Stresssüchtigen oder die Herzinfarktkandidaten!

In Zeiten wie diesen reicht „unser“ Test-i20 völlig aus – und das angenehme Klima im Innenraum ist dabei Goldes wert! Erwähnenswert ist hier vor allem der leise Motorlauf in nahezu allen Geschwindigkeitsbereichen. Irgendwie wirkte der Hyundai (Produktion in der Türkei) auf uns entschleunigend, da konnte uns wirklich nichts Besseres passieren!

Der i20 ist ein Auto, mit dem man souverän von A nach B kommt (auch wenn A nach B
eine weite Strecke ist). Man braucht halt unter Umständen ein bisschen mehr Zeit. Beim Fahrwerk ist ein feiner Mix aus Komfort und Kurvenfreude gelungen – agil das Einlenkverhalten, im Grenzbereich erst spät untersteuernd, angenehm die direkte Lenkung, tadellos die Bremsen.

Mit dem i20 hat Hyundai eine interessante Alternative zu VW Polo & Co. Respekt! Und – Hut ab! – den großen „NÖN-Auto des Jahres“-Preis muss man auch erst einmal gewinnen.