Erstellt am 17. Januar 2017, 05:38

von Thomas Vogelleitner

Schau mir in die Augen!. Er ist das Herzstück der Marke Skoda – weltweit wurde der Octavia fast sechs Millionen Mal verkauft. Die dritte Generation hat jetzt ein Facelift bekommen.

Thomas Vogelleitner

Der neue Octavia ist auf den ersten Blick erkennbar: Skoda hat seinem Bestseller ein Vier-Augen-Gesicht verpasst (optional: Voll-LED-Scheinwerfer). Das ist mutig, das ist anders, das ist frisch, das wird für Diskussionen sorgen … Laut Designchef
Jozef Kaban soll das neue Erscheinungsbild maskulin und dynamisch wirken. Und: „Es wird Zeit, dass der Octavia seinen eigenen Weg geht.“

Mit der Überarbeitung ziehen neue Infotainmentsysteme ein. Alle vier bestehen aus kapazitiven Displays in Glasdesign, die bereits auf leichte Berührung reagieren. Bei der Topversion Columbus misst die Diagonale volle 9,2 Zoll, sie besitzt zudem einen WLAN-Hotspot, auf Wunsch gibt es ein SIM-Card-Modul mit LTE-Geschwindigkeit für eine superschnelle Verbindung ins Internet. Ebenfalls erweitert wurde das Angebot an cleveren Features – zum Beispiel: personalisierbarer Schlüssel, auf dem mehrere Benutzer ihre individuellen Fahrzeugeinstellungen abspeichern können. Neu sind auch die Lichtleiter in den Türen (Option), die ein in zehn Farben regelbares Ambientelicht abgeben – das mögen die Chinesen so gerne.

Bei den Assistenzsystemen wurde um eine Anhängerrangierhilfe und einen vorausschauenden Fußgängerschutz nachgelegt. Das Fahrwerk agiert auf Wunsch mit adaptiven Dämpfern.

230 PS hat jetzt das Topmodell Octavia RS. Das klingt zunächst nicht nach einem Quantensprung, doch Skoda-CEO Bernhard Maier verspricht: „Wir sprechen hier nicht nur von zehn PS mehr, auch das Fahrwerk wurde komplett überarbeitet!“