Bella Italia im Dreizylindertakt. Der 500X ist für Fiat ein wichtiges Auto – und ein verdammt selbstbewusster Typ.

Von Thomas Vogelleitner. Erstellt am 09. Juli 2019 (04:21)
Fiat
Der Fiat 500X schwimmt auf der Sympathiewelle seines kleinen Bruders (des normalen 500ers), ist aber völlig eigenständig und viel erwachsener.

FireFly – so bezeichnet Fiat eine neue Generation von Turbobenzinern. Wir sind die Version mit 120 PS gefahren (es gibt auch eine mit 150 PS).

Im Fahrbetrieb überrascht der Dreizylinder mit ausgezeichneter Laufruhe und einer Elastizität, die man diesem eher kleinvolumigen Triebwerk kaum zutrauen würde. Auch in den Bergen kann man damit recht schaltfaul unterwegs sein, ohne dass der Motor in irgendeiner Weise seinen Unmut äußert. Okay: Wer richtig flott fahren will, muss fleißig schalten. Was mit dem knackigen Getriebe kein Problem ist. Die Lenkung ist ziemlich direkt, liefert gute Rückmeldung von der Straße. Auf die Bremsen kann man sich verlassen. Und das Fahrwerk kann in die Kategorie „gutmütig“ eingeordnet werden (das Poltern da und dort haben wir überhört).

Blick in den Innenraum des Crossovers. Man sitzt bequem (langstreckentauglich). Vorne gibt es reichlich Platz, reichlich auch die Anzahl der Ablagen. Die Materialien überzeugen, sind zudem gut verarbeitet.

Fiat steht für „Fehler in allen Teilen“, behaupten böse Zungen. Das ist längst Schnee von gestern: Der 500X ist ein (nahezu) rundum stimmiges Auto!