Greta bei den Indianern. Mit dem Mildhybrid ist der Kuga endgültig bei den Klimaschützern angekommen.

Von Michaela Fleck. Erstellt am 10. Juni 2020 (01:19)
Lucid-Rot heißt die angriffslustige Farbe für den Kuga.
Ford

Federn braucht er keine. Demos auch nicht. Denn Fords Kompaktklassen-Sioux, nein: -SUV, gehört schon längst zum Stamm der Großstadtindianer (der sich außerhalb der Stadtgrenzen auch wohlfühlt). Und der Kuga hat sich jetzt auch noch, ganz selbstverständlich, unter die Klimaschützer gemischt.

Schließlich steht da nicht umsonst „Eco“ und „Blue“ drauf. Der mittlere der drei Dieselmotoren verfügt über 150 PS – dazu gibt es noch einen Startergenerator an Bord, der mit 16 Strom-PS nicht nur beim sanften Anstarten hilft, sondern auch beim kräftigen Spritsparen. Knapp über fünf Liter im Schnitt sind für einen 1,7-Tonner schwer in Ordnung. Wobei: Noch mehr Freude hätten Greta und die Klimaschützer wohl mit dem Plug-in-Hybriden (emissionsfreie Reichweite bis zu 56 Kilometer), den hat Ford für den Kuga auch, aber das ist eine andere Geschichte.

Zudem hat der EcoBlue Hy-brid auch die Luxus-Sport-Ausstattung ST-Line X im Programm. Mit Bodystyling außen, Aluminiumpedalen innen und Sportfahrwerk unter dem Sattel (übrigens: perfekte, souveräne Straßenlage). Und für alle, die gern ganz laut (mit-)heulen, mit den Wölfen oder mit den Fridays-for-Future-Aktivisten, für die gibt es auch noch eine B&O-Anlage.