Eine weiße Weste, ein grünes Herz. Als Hybrid ist der Mondeo ein echtes Vorbild. Und, als Turnier, ein großes noch dazu.

Von Michaela Fleck. Erstellt am 26. Juni 2020 (05:01)
Im Maßanzug: Mondeo-Kombi mit Hybridantrieb. Das Zusammenspielzwischen Verbrennungs- und Elektromotor erfolgt unbemerkt.
Ford

Das H steht am Heck. Ganz schmal und sehr dezent. Und mit einem -ybrid hinten dran. Das H steckt aber auch unter dem Blech. Gar nicht so schmal. Aber auch sehr dezent. Denn: Der „Grüne“ in der Mondeo-Familie ist ein Leiser, außen wie innen.

Auch wenn sich die 187 PS (Systemleistung), die da am Datenblatt stehen, erstmal ziemlich laut anhören. Aber immerhin sind da, beim Kombi, auch gut 1,7 Tonnen zu bewegen.

Das schafft der 2,0-Liter-Benziner mit links. Und wird dabei nicht mal im Streitfall, nein: im Überholfall, laut. Das liegt natürlich auch am zweiten Herz, das da im Ford schlägt. Und den Großen mit Strom statt mit Benzin so behutsam startet, sich dazu- und wegschaltet, wieder auflädt und dabei ganz kräftig spart, ohne dass man etwas merkt.

Dafür fühlt sich die Topversion Vignale an, als käme sie gerade vom Wellnessen. Massagesitze mit Leder und Klima, digitales Cockpit mit perfekt aufgeräumten Instrumenten, Energieflussanzeige wie im Raumgleiter, Ambientebeleuchtung wie in der Infrarotkabine. Und die Geräuschkulisse ist (fast) so leise wie im Wohnzimmer – dank der Geräuschkompensation auf der Serienausstattungsliste. Und das H am Heck? Das könnte auch für „High Five“ stehen …