Leises Kätzchen, braves Kätzchen. Wild war einmal. Fords neuer Puma ist eine komfortable Katze – für Abgasjäger!

Von Michaela Fleck. Erstellt am 17. April 2020 (05:48)
Puma: Unser Testwagen war ein „Mild Hybrid Electric Vehicle“ – kann nicht rein elektrisch fahren, muss aber auch nicht sein.
Ford

Sie haben eindeutig die schneidigsten Namen, die Erben von Henry Ford. Mustang zum Beispiel (der Kultsportler ist genauso laut und genauso wild wie früher). Oder: Puma …

Der Puma war mal klein und wild – ein Sportcoupé mit einem geschmeidigen Muskelpaket unter dem Blech und so viel Ausstattung wie sonst keiner. Jetzt hat man ihn in die Komfortabteilung geschickt (und einen SUV gemacht).

Dabei in einen geschmeidigen Anzug gesteckt, Hüften und Hintern gelüftet sowie die Waden gestreckt. Heißt also für die Praxis: Der Neue („Fiesta-SUV“) ist höher, eleganter und bequemer – und dazu noch vorbildlich umweltbewusst. Der Mildhybrid kann zwar ohne den Benziner nicht fahren, bringt aber den CO 2 -Ausstoß auf brave 131 Gramm herunter – obwohl ein 155-PS-Turbo(-Dreizylinder) an Bord ist. Der schiebt, bei entsprechendem Nachdruck, auch fest an. Und bleibt doch unter sechs Liter.

Die Version ST-Line X hat von B&O für die Ohren bis zum Sportfahrwerk für das Fahrgefühl alles, was ein Puma so braucht. Und der streckt sich sogar kurz im Cockpit – vor dem Start.