Kein Sand zu tief…. „Ultimativer Fahrspaß für echte Offroad-Enthusiasten“ – die Fordianer kommen beim Ranger Raptor ordentlich ins Schwärmen.

Von Thomas Vogelleitner. Erstellt am 21. Mai 2019 (02:22)

Der Ranger war in den Jahren 2017 und 2018 der meistverkaufte Pick-up in Österreich – und auch im ersten Quartal 2019 hat der Ford in der Zulassungsstatistik die Nase vorne. Erfolg verpflichtet, macht stark! Jetzt ist der Überdrüber-Ranger im Anrollen. Na-me: Ranger Raptor. Die robustes-te und leistungsfähigste Ranger-Variante – gemacht von „Ford 
Performance“.

Unter der Motorhaube: 2,0-Liter-Bi-Turbodiesel mit 213 PS und 500 Newtonmetern. Die direkten Konkurrenten wie die Mercedes-Benz-X-Klasse oder der VW Amarok bieten mehr, haben auch bzw. ausschließlich einen Sechszylinder, Ford „nur“ einen Vierzylinder. Aber keine Angst: Der Ranger Raptor ist alles andere als untermotorisiert, wie wir uns in zwei sandigen Tagen um Essaouira (Marokko) überzeugen konnten.

Beeindruckend, wie der Wagen marschiert (bei 170 km/h wird abgeregelt, das sei der Ordnung halber erwähnt). Dieser Offroader ist ein echtes Vollblut und meistert die härtesten Herausforderungen – jederzeit und überall.

„Vergessen Sie alles, was Sie über einen Pick-up zu wissen glauben, der Ranger Raptor ist von einem ganz anderen Kaliber!“ Leo Roeks, Direktor „Ford Performance“, Ford Europa

Es wurde beim Ranger Raptor aber auch nichts dem Zufall überlassen. So wurde das Chassis für den Einsatz speziell im Gelände entwickelt. Die Tatsache, dass die Hinterachse beim Top-Ranger Schraubenfedern hat, trägt spürbar zur Erhöhung des Gesamtkomforts bei. Und die spezielle Dämpfung kommt aus der Motorsportwelt (konkret von Fox).

Je schneller man über Schotter, Unebenheiten oder Sanddünen fährt, desto besser fährt das Auto. Beim Terrain-Management-System stehen gleich sechs Fahrmodi zur Auswahl. Unser Lieblingsmodus in Marokko war „Schlamm/Sand“. Ebenfalls unser Favorit: der Modus „Baja“ – für Highspeed-Offroad-Performance, wie sie bei der berühmt-berüchtigten „Baja 1000“-Rallye gefragt ist. Ein intelligenter Allradantrieb ist selbstverständlich mit an Bord.

Dezent im Hintergrund und sauber abgestimmt: die zehngängige Automatik, die immer den richtigen Gang trifft und auch mittels Schaltpaddel manuell zu bedienen ist. Nicht dezent sind dagegen die All-Terrain-Reifen von BF Goodrich (285/70 R 17), sie wurden speziell für den Ranger Raptor entwickelt und haben ein beeindruckendes Profil. Ford-Insider gehen davon aus, dass diese Reifen gegen „normale“ ausgetauscht werden – allerdings passen sie perfekt zum Hardcore-Charakter. Arbeitstier: Mit seinen beiden vorderen Abschlepphaken kann der Ford bis zu 4.635 Kilogramm wuchten.