Ein spezieller Hybrid . Nix 08/15! Honda bietet den CR-V auch mit – einem etwas anderen – Hybridantrieb an.

Von Michaela Fleck und Thomas Vogelleitner. Erstellt am 28. Mai 2019 (01:33)
Honda
Der CR-V Hybrid (hier in „Platinum White Pearl“) gewinnt auch bei Bremsvorgängen Energie – somit benötigt er keine Steckdose.

Immer mit der Ruhe! Wenn man mit dem CR-V Hybrid losfährt, ist es so still wie in einem Elektroauto. Die Räder des Honda werden tatsächlich die meiste Zeit von einem 184 PS starken Elektromotor angetrieben.

Der von Honda „intelligent Multi-Mode Drive“ genannte Antrieb wechselt ständig die Fahrmodi. Im „EV Drive“ gibt es die Energie aus der Lithium-Ionen-Batterie (je nach Fahrbedingungen und Batteriezustand kann der Japaner rund zwei Kilometer lokal emissionsfrei zurücklegen). Im „Hybrid Drive“ kommt der Verbrenner (ein Benziner mit Atkinson-Zyk-lus, 145 PS) ins Spiel – er treibt einen zweiten Elektromotor an, der als Generator fungiert und Strom produziert. Und (last but not least) im „Engine Drive“ (am effizientesten zwischen 80 und 100 km/h) stellt eine Überbrückungskupplung die direkte Verbindung zwischen Benzinmotor und Rädern her. Seine Höchstgeschwindigkeit erreicht der elegante CR-V Hybrid im „Hybrid Drive“.

Alles klar? Das Ganze hört sich kompliziert an (ist es auch), aber der Fahrer bekommt von all dem nichts mit und er muss auch nichts tun. Unter dem Strich bietet der SUV ein entspanntes Fahrgefühl.

Ebenfalls außergewöhnlich: Ein herkömmliches Getriebe gibt es nicht, stattdessen eine feste Übersetzung. Begeistert sind wir von der Sicherheitsmannschaft an Bord, die „Honda Sensing“ heißt – und beim Spurhalten, bei Staus, bei der Geschwindigkeit assistiert, Verkehrszeichen erkennt sowie vor Kollisionen warnt.