Cowboy oder doch lieber Indianer?. Der Santa Fe ist der Größte von Hyundais Outdoor-Kriegern. Wild sind aber nur seine 185 PS.

Von Michaela Fleck. Erstellt am 06. April 2020 (14:39)
„Magma Red“ heißt diese Farbe für Hyundais eleganten Indianer namens Santa Fe. Tritt optisch sehr selbstbewusst auf.
zVg

Kriegsbemalung? Braucht er nicht. Schließlich ist er auch nicht auf Kriegspfad. Im Gegenteil. Hyundais Santa Fe kommt zwar, dem Namen nach, aus einer Indianerstadt im Wilden Westen. Und ist doch ein ganz Zahmer im Stamm der SUVs. Und ein Eleganter noch dazu.

Die vierte Generation sieht aus, als käme sie gerade vom Laufsteg. Und fühlt sich an, als säße man gerade in der VIP-Lounge. Mit Panoramdach oben (ist in der Topausstattung Serie) und (fast) Platz zum Liegen da-runter (der Fußraum im Fond ist mehr als großzügig). Richtig großzügig ist auch der flache Kofferraum (mit Gepäckraum-
assistent), ganz easy der Umbau der hinteren Sitzlehnen per Knopfdruck.

Unter der Haube bei unserem Testwagen: ein gutmütiger Selbstzünder mit bärenstarken 185 PS, mit einer seidenweichen, neu entwickelten Acht-Gang-Wandlerautomatik und
einem ebenso unauffälligen, schlupfabhängig geregelten Allradantrieb. Und die Cow-
boys? Die haben sogar mit Hut Platz …