In diesem SUV steckt Rennsport. Der Tucson gehört zu den wichtigsten Modellen von Hyundai. Und als N-Line ist er ein echt cooler Typ.

Von Thomas Vogelleitner. Erstellt am 15. Oktober 2019 (02:08)
Hyundai
Schaut cool aus – fährt sich auch so: Tucson N-Line.

Eines vorweg: Der Tucson N-Line ist ein durch und durch interessantes Angebot.

Durch die N-Line-Modelle möchten die Koreaner den Kreis der N-Thusiasten deutlich vergrößern und die Marke mit mehr Emotion aufladen. Könnte klappen. Wird klappen! Übrigens das erste SUV-Modell aus dem Hause Hyundai, das Rennsport-Schminke trägt.

Optisch war unser Test-Hyundai ein Eyecatcher – und das ist schon die halbe Miete. N-Line – das heißt: schwarzer Kühlergrill, schwarze Leichtmetallfelgen, sportlicher Heckspoiler, Sportsitze mit roten Ziernähten, Sportpedale aus Aluminium … Alles wirkt stimmig, da gibt es keine kurzle-bigen Modegags.

Unter der Motorhaube: 177 Benzin-PS (es gibt auch zwei Diesel im Programm – einmal 136 PS, einmal 185 PS). Mit dem Otto kann man dem Aussehen entsprechend auch sportlich unterwegs sein, die Fahrleistungen können sich mehr als sehen lassen. Allen Ansprüchen gerecht wird das Fahrwerk – langstreckentauglich und zugleich macht es kurvensüchtig, es ist ziemlich straff abgestimmt (dazu kommen noch die 19-Zöller). Ein Genuss ist das Doppelkupplungsgetriebe – wer will da noch selbst schalten? Last but not least: Allrad war bei unserem Testwagen auch an Bord – beruhigend.