BMW X2 xDrive25d A. Der X2 steht auf der Basis des X1, aber er ist im Gegensatz zu seinem Bruder fast acht Zentimeter kürzer – somit das kleinste Modell in BMWs „Geländewagen“-Riege.

Von Thomas Vogelleitner. Erstellt am 01. Mai 2018 (00:03)
Freude am Fahren … Beim Fahr-erlebnis überzeugte uns der X2 (die neue Farbe Galvanic-Gold steht ihm gut) voll und ganz: keine Wankbewegungen, gute Haltungsnoten, selbst in engen Kurven. Optional wird dem Fahrer bis Tempo 60nicht nur die Abstandsregelung, sondern auch das Spurhalten abgenommen (eine Hand muss aller-dings immer am Lenkrad bleiben).
NOEN, BMW

Damit kein Irrtum entsteht:Der X2 ist kein SUV, sondern ein SAC – ein Sport Activity Coupé!

Wie ein durchtrainierter Athlet steht der Münchner auf der Straße. Durch und durch ein eigenständiges Fahrzeug, das sich positiv aus der Masse hervorhebt. Zwei Designmerkmale fallen ins Auge:
- Die BMW-Doppelniere kehrt im X2 die bisher bekannte Trapezform um und wird nach unten hin breiter.
- Das zusätzliche BMW-Em-blem an der C-Säule zitiert ein beliebtes Detail klassischer Coupés wie 2000 CS und 3.0 CSL – und verweist so dezent auf die sportlichen Gene des X2. Und der Innenraum? Ein aufgehübschter X1! Das Platzangebot kann sich mehr als sehen lassen – vier Erwachsene reisen bequem, voll alltagstauglich.

Wir waren mit 231 Diesel-PS unterwegs (Steyr lässt herzlich grüßen). Damit ist man ausgezeichnet motorisiert, Kraft gibt es in Hülle und Fülle. Dank des intelligenten Allradantriebs fährt man wie auf Schienen. Und die achtgängige Automatik ist zudem eine wirklich souveräne Sache. Unter dem Strich heißt das: perfekt kombiniert – Fahrspaß pur! Ehrlich gesagt haben wir nichts anderes erwartet.

Naja: eingeschränkte Sicht nach hinten, umständlicher Klappmechanismus der Rücksitze …