Erstellt am 27. Dezember 2016, 09:36

von Thomas Vogelleitner

Ein Volltreffer: Der neue Jeep Renegade. Wenn beim Kegeln alle neun Kegel umgefallen sind, sagt man zum Volltreffer „Alle Neune!“. Einen Volltreffer landete Jeep mit dem Renegade. Ein Blitztest.

Renegade – typisch Jeep, auch wenn viel Fiat drinnen ist! Ein echter Geländewagen. Hat ein markantes Design, das viel rustikaler aussieht als bei den meisten anderen Urban-Indianern.   |  Jeep

Der Renegade ist ein ganz spezieller Jeep. Als erstes Auto der Kultmarke steht er auf der Small-Wide-4x4-Plattform (somit ein Bruder des Fiat 500X). Als erster Jeep wird er in Italien (konkret: in Melfi) produziert. Vieles kommt aus dem Fiat-Regal (wie die Motoren), neben dem typischen Outfit steuern die Amis vor allem ihre Offroad-Kompetenz bei.

Egal – so oder so ist der „Abtrünnige“ mehr als ein Geheimtipp, ein perfekter Einstieg in die Jeep-Welt! Onroad macht er eine gute Figur, offroad kann er mehr als sich die meisten Piloten zutrauen (der Name Jeep verpflichtet ja). Und mit 140 Diesel-PS ist der Kompakt-SUV ausreichend motorisiert – ideal auch für längere Reisen. Muss unbedingt hervorgestrichen werden: Unser Test-Renegade hatte eine neunstufige Automatik – eine wirklich feine Sache!

Je mehr Stufen das Getriebe hat, umso länger kann der Motor im wirtschaftlichsten Drehzahl-
bereich laufen, dadurch sinkt der Spritverbrauch. Und aufgrund der niedrigeren Motordrehzahlen reduziert sich auch das Geräuschniveau im (souverän verarbeiteten) Innenraum. Gefällt uns!