Hyundai i30 N Performance. Die Südkoreaner wollen nicht mehr nur vernünftig sein – aus dem Stand haben sie einen echten GTI-Kracher auf die Räder gestellt!

Von Thomas Vogelleitner. Erstellt am 04. April 2018 (08:41)
NOEN, Hyundai
Understatement ist beim i30 N angesagt – dieDesignsprache ist wohltuend zurückhaltend.Die Farbe „Performance Blue“ steht dem „Süd-koreaner“ (Entwicklung in Namyang, Feinschliff auf der berühmt-berüchtigten Nürburgring-Nordschleife, Produktion in Nosovice) sehr gut. Das Fahrwerk ist (natürlich) straffer als beim normalen Hyundai i30 aus-gelegt. Übersteuern?Wer es will und kann, der Hyundai macht den Tanz gerne mit.

Der i30 N ist ein Auto, das einem ein Grinsen ins Gesicht zaubert. Das erste Hyundai-Hochleistungsmodell. Das erste Hyundai-Modell mit einem
adaptiven Sportfahrwerk. Differenzialsperre (höhere Agilität, weniger Schlupf), Klappenauspuffanlage (diesen Motorsound müssen Sie hören!) und Launch Control runden den sportlichen Anspruch des Wagens technisch ab.

Auf stolze 275 PS bringt es der (elastische und drehfreudige) 2,0-Liter-Turbobenziner mit dem Performance-Paket – in nur 6,1 Sekunden ist Tempo 100
erreicht. Die Kraft geht dabei problemlos an die Vorderräder, plus knackige Sechs-Gang-Schaltung (für schnelle Gangwechsel sorgt eine automatische Zwischengasfunktion).

Optisch kennzeichnet Hyundai den i30 N nur dezent. N-Logo auf dem Kühlergrill, schmale rote Zierleiste an der schwarzen Frontlippe, Schweller und Seitenspiegel sind schwarz, die Scheinwerfer verdunkelt, die Bremssättel rot lackiert. Wirklich herausstechend ist das Heck: Hier sitzt in der Mitte des Spoilers die auffällige dreieckige Bremsleuchte. Metalleinlagen und (hervorragende) Sportsitze vorne mit blauen Nähten trimmen den Innenraum auf Sport. Dezent, wie gesagt, denn das Auto soll immer alltagstauglich bleiben. Ist es auch! Die Bedienung des Navigationssystems ist übrigens kinderleicht …