Schöner Schalten mit der Alfa Romeo Giulietta. Die Giulietta mit „kleinem“ Diesel und Doppelkupplungsgetriebe überzeugt durch flottes Auftreten und Gangwechsel zum richtigen Zeitpunkt, plus vorbildlich sparsam.

Von Thomas Vogelleitner. Erstellt am 19. Dezember 2016 (08:53)
NOEN/BVZ, Alfa Romeo
Es muss nicht immer deutsche Kompaktklasse sein: Die Giulietta ist eine interessante Alter-native. Optisch ein absoluter Eyecatcher (vorne prangt stolz das „Scudetto“,
der typische Alfa-Grill).

Die Italiener haben heuer „die“ (nicht „der“!) Giulietta gezielt verfeinert. Neu unter anderem: 120-PS-Selbstzünder mit Doppelkupplungsgetriebe – eine echt feine Sache!

Ein Alfa mit Automatik? Vor einiger Zeit hätte diese Frage noch für Aufruhr unter den Fans der Marke gesorgt. Doch die Zeiten ändern sich: „Schalten lassen“ kommt immer mehr in Mode. TCT steht für „Twin Clutch Transmission“ – auf Deutsch: Doppelkupplungsgetriebe. Das Getriebe wurde zu 100 Prozent in Italien entwickelt und es arbeitet komplett mit zwei Trockenkupplungen.

Das bringt Vorteile beim Verbrauch, zum einen wegen der entfallenden Flüssigkeitsreibung, zum anderen wegen der nicht vorhandenen Ölpumpe. Dazu kommt der geringere Wartungsaufwand. Unsere schöne Giulietta war mit 120 PS ausreichend motorisiert, mehr braucht man wirklich nicht. Sobald der Vierzylinder warm gefahren ist, verwöhnt er die Insassen mit hoher Laufkultur. Und das agile Handling macht richtig Spaß!