Ein Indianer an der Steckdose

Der Jeep Compass ist ein echter Fährtensucher. In der Version 4xe fährt er, brav, auch mit Strom.

Michaela Fleck
Michaela Fleck Erstellt am 30. September 2021 | 05:53
Jeep
Häuptling weiße Feder: Der straff abgestimmte Compass 4xe ist rein elek-trisch, also emissionsfrei, maximal 130 km/h schnell.
Foto: Jeep

Mit den Steckdosen wird es im Wilden Westen ein bisschen schwierig. Mit den Ladestationen auch. Aber: Der Compass gehört ja nicht umsonst zum Volk der Fährtensucher. Und wenn er grad keinen Strom findet, dann halt die nächste Tankstelle.

Denn: Der Compass hat sich zum 80. Geburtstag seines Stamms ein bisschen Strom unter die Federn geholt. Und dazu einen Antrieb, den jeder Fährtensucher braucht – Name: 4xe. Heißt: Benzin für die Vorderräder, Strom für die Hinterräder. Drei Fahrmodi stehen zur Auswahl: Hybrid (mit beiden Motoren), Electric (nur mit Strom, da kommt er bis zu 47 Kilometer weit) und e-Save (schont die Energie der Batterie oder lädt sie sogar). In der Praxis genügt dafür ein Knopfdruck. Und eine Steckdose, zum Aufladen (eine Vollladung mit 3,0 kW dauert übrigens 3,5 Stunden).

Der Compass fühlt sich komfortabler und moderner an denn je. Das liegt auch am feinen Innendesign und an der Luxusausstattung (bei der von der Lenkradheizung bis zur Klimaautomatik viel Serie ist). Das liegt aber auch am Infotainmentsystem mit Sprachassistent, Live App und Digitaldisplay. Und für die Nachwuchsindianer und ihre Prärieausrüstung ist dank noch mehr Ablagen so viel Platz wie noch nie …