Wrangler mit Ladefläche

In seiner Heimat (USA) ist der Jeep Gladiator ein gefragter Pick-up. Bei uns hat er eher den Status eines Exoten. Ein Exote mit Charakter.

Erstellt am 07. Januar 2022 | 05:50
Lesezeit: 1 Min
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Nein, der Gladiator ist kein Schickimicki-Auto, der Gladiator ist ein Auto für das Land – für Männer und Frauen, die es ernst meinen mit der Fahrt in das Gelände, und die damit Holz, Heu oder Baumaterial transportieren müssen. Die 5,6 Meter (Außenlänge) sind nichts für die Tiefgarage …
Foto: Jeep

Gladiator ist ein mit fünf Oscars prämierter Monumentalfilm aus dem Jahr 2000 (Russell Crowe spielt dabei den „Spanier“ bzw. Maximus Decimus Meridius). Gladiator – so heißt auch ein XXL-Pick-up aus dem Hause Jeep. Ein „imposantes Ding“, das während unseres Tests für Aufsehen sorgte.

Technisch gesehen handelt es sich beim Gladiator um einen knapp 80 Zentimeter verlängerten Wrangler (bis zur B-Säule sind die Autos ident, das Wrangler-Cockpit wurde 1:1 übernommen, jeweils mit robustem Leiterrahmen). Dach und Türen können relativ easy ausgebaut werden, die Windschutzscheibe kann zudem umgelegt werden – wer es unbedingt braucht …

Laufruhig präsentiert sich der V6-Diesel mit 264 PS, brav macht er seine Arbeit, ebenso die Automatik, die manchmal nervös agiert. Für ein Heavy-Duty-Gerät ist der Federungskomfort beachtlich hoch. Beachtlich hoch ist auch die Offroad-Tauglichkeit (4x4-Technik vom Allerfeinsten) – geländetauglichster Pick-up!