Einer für Spaß, für sehr viel Spaß. Auf die Plätze, fertig, los! Auch mit Diesel- motor ist der Kia Stinger eine scharfe Sache.

Von Thomas Vogelleitner. Erstellt am 23. Juli 2019 (01:12)
Kia
Der Name Stinger kommt von Sting, englisch für Stachel. Die Kia-Limousine (hier in der Farbe Ceramic Silver, super die große Heckklappe) fährt so, wie sie aussieht: schick und sportlich. Macht Lust auf lange Strecken, auf kurvige Straßen. 

Der Stinger ist inspiriert durch die klassischen Grand Tourer. Das heißt: kraftvolle, elegante Autos, die es ihren Besitzern ermöglichen, stilvoll und schnell zu reisen. Von wegen Koreaner: Der „Technologieträger“ wurde in Frankfurt/Main entwickelt, erprobt und ausgefeilt auf dem berühmt-berüchtigten Nürburgring.

„Unser“ Diesel (200 Pferde) ist hörbar, gibt mächtig was her. Das Auto fühlt sich agil, aber nicht nervös an. Das Torque Vectoring des Allradantriebs (übrigens von Magna) lässt den Stinger am Limit um die Kurven carven – und zaubert dem Fahrer dabei ein breites Grinsen ins Gesicht. Serienmäßig ist eine achtstufige Automatik an Bord. Hier setzen die Koreaner erstmals einen Drehmomentwandler mit Fliehkraftpendel ein, der Drehschwingungen im Antriebsstrang reduziert – das ist sonst eher bei Flugzeugen und im Rennsport zu finden.

Noch ein Blick in den Innenraum: Die Idee hinter der Gestaltung des tiefliegenden Innenraums ist, dass man sich wie in einem Kokon fühlen soll. Aber keine Sorge: Platzangst kriegt man keine, der Stinger ist ein Auto zum Wohlfühlen! Nur ab und zu müssen sich die Mitfahrer kräftig fest anhalten.