Neue Saison, neues Fahrtenbuch für Oldtimer. Seit 2018 ist Vorlage Pflicht für "Pickerl", Aufzeichnungen gehen einfach mit App "mobito".

Von NÖNat Online-Team. Erstellt am 21. März 2019 (14:23)
BWC
Symbolbild

Nach der Winterpause benötigen historische Fahrzeuge neben einem technischen Rundum-Check jetzt vor allem eins – ein aktuelles Fahrtenbuch. "Aufgrund einer Gesetzesnovelle im Jänner 2018 müssen bei historisch typisierten Fahrzeugen im Rahmen der Pickerl-Überprüfung nun auch die fahrtenbuchartigen Aufzeichnungen vorgelegt werden. So wird die Einhaltung der zeitlichen Fahrbeschränkungen kontrolliert", erklärt ÖAMTC-Jurist Alexander Letitzki. "Historische Kraftwagen dürfen an maximal 120 Tagen pro Jahr verwendet werden, historische Krafträder an nur 60 Tagen."

 Die jeweilige Fahrt muss bereits vor Antritt ausgefüllt sein: Einzutragen sind dabei sowohl das Datum als auch Abfahrtsort und Kilometerstand. Nachträglich sind dann das Ziel und die zurückgelegten Kilometer zu ergänzen. "Die Aufzeichnungen müssen dem Fahrzeug eindeutig zuordenbar, dürfen nicht manipulierbar sein und sind drei Jahre lang aufzubewahren", erklärt der Experte des Mobilitätsclubs.

 Viele Anforderungen, die jedoch einfach erfüllt werden können – das digitale Fahrtenbuch "mobito" des Mobilitätsclubs dokumentiert alle Fahrten lückenlos und übersichtlich. Die Fahrten werden mit wenigen Klicks hinterlegt, der Kilometerstand fortlaufend ergänzt und häufige Adressen als Favoriten gespeichert. Änderungen an bereits erfassten Fahrten sind möglich, werden jedoch genau protokolliert und aufgezeichnet. Am Ende lassen sich alle Einträge einfach ausdrucken. "mobito" gibt es gratis als App und Webanwendung (www.mobito.at).

  Nützliche Infos für Lenker von Oldtimern, z.B. bezüglich Import, Einzelgenehmigung oder auch Veranstaltungen 2019 findet man unter www.oeamtc.at/oldtimer.