Neuer Suzuki Ignis. Laut Marktforschungsinstitut IHS Automotive ist Suzuki weltweit die beliebteste Kleinwagenmarke! Gesagt, getan – jetzt kommt der Ignis, komplett neuer Klein-SUV.

Von Thomas Vogelleitner. Erstellt am 05. Dezember 2016 (08:02)

Mit dem Ignis meldet sich ein Kleinwagen zurück, der Suzuki über viele Jahre prägte. Er wurde in zwei Generationen von 2000 bis 2007 gebaut und war mit Allrad- oder Frontantrieb erhältlich. Mit dem SX4 war die Ära des Ignis beendet … Bis jetzt! Die dritte Generation scharrt bereits in den Startlöchern.
Gemeinsamkeiten mit dem Vorgänger? Nur mehr der Name.

Das neue Design ist „Suzuki pur“. Stolz erklären die Designer, dass Elemente vom Cervo (einem Kompaktwagen aus den 1970ern), dem Swift und dem Vitara Vorbild für den Ignis waren. Was nach einem verwegenen Designexperiment klingt, stellt sich in der Realität als rundum stimmig dar. Aus jeder Pore dringt die Suzuki-DNA, während das Fahrzeug zugleich ein völlig neues Design mit einem einzigartigen Charakter verkörpert. Große Scheinwer-fer, verhältnismäßig kleine Räder und eine hohe Dachlinie prägen das Design. Auffällig: kantige Fenster, gerade Linien und die drei Sicken an der
C-Säule.

„Der neue Ignis ist ein Ultra-Kompakt-SUV mit einem stilvollen Äußeren und vielseitigen Funktionen!“

Astrid Pillinger, Pressesprecherin Suzuki Austria

Der 3,7 Meter lange Fünftürer ist ein Fünf- oder Viersitzer (bei verschiebbarer Fondbank), das Platzangebot geht mehr als okay (auf der Fondbank können zwei Erwachsene menschenwürdig sitzen), das Kofferraumvolumen geben die Japaner mit maximal 1.100 Liter an. Fein: Dank 180 Millimeter Bodenfreiheit sitzt man höher als in anderen Kleinwagen (somit bessere Rundumsicht und leichterer Einstieg). Beim Cockpit hat man alles Wesentliche schnell durchschaut (was kein Fehler ist).

Die größte Neuerung beim Thema Sicherheit sind zwei Stereokameras, die wie menschliche Augen funktionieren. Sie erkennen Objekte vor dem Fahrzeug und sollen auch unterscheiden können, ob es sich um ein anderes Auto oder einen Fußgänger handelt. Darauf bauen drei Assistenten für den Ignis auf: ein Notbremssystem, ein Spurhaltewarnsystem und ein Müdigkeitswarner.

Unter der Motorhaube: ein 1,2-Liter-Benziner mit 90 PS. Zweiter Motor? Fehlanzeige. Mit 90 PS ist das Fliegengewicht (ab 856 Kilogramm – technisch steht er auf einer neuen, gewichtsreduzierten Plattform) ausreichend motorisiert (bis zu 170 km/h schnell), auch bei Autobahntempo hält der Suzuki ohne größere Anstrengungen mit. Und – angenehm – auf der Autobahn wird der Vierzylinder nicht unangenehm laut.

Gegen Aufzahlung gibt es das SHVS-System (Smart Hybrid Vehicle by Suzuki). Das heißt: Mild-Hybrid-Unterstützung mittels zusätzlicher Speicherbatterie (plus Start/Stopp-System). Ergibt einen Spritverbrauch von 4,3 Liter pro 100 Kilometer (97 Gramm CO2 pro Kilometer) beim Fronttriebler.
Fazit: Gefällt uns!

Neu: Suzuki Ignis

Start & Preis.  Ab Anfang 2017 – die Einstiegsversion mit Frontantrieb kostet 11.990 Euro, mit Allradantrieb ab 15.990 Euro. Auch mit automatisiertem Schaltgetriebe möglich. Ausstattungsversionen: pure (sechs Airbags, ESP), clear (CD/MP3-Radio, Bluetooth, Klimaanlage), shine (Sitzheizung vorne, Rückfahrkamera, SUV-Designelemente) und flash (Spurhaltenwarnsystem, Berganfahrhilfe, Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer, Klimaautomatik).