Volvo V60: „Alter Schwede“. SUV hin, SUV her – Volvo hat mit dem V60 einen interessanten Kombi im Programm.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 13. März 2019 (00:57)
Volvo
Auch ein Rücken kannentzücken – und wie!Der V60 ist eine starkeSache.

„Alter Schwede“ ist ein Ausdruck aus der Umgangssprache, ein sogenannter „Schnack“ aus dem Niederdeutschen. Ohne sich auf eine konkrete Person zu beziehen, benutzt man „Alter Schwede“ als Ausdruck des Erstaunens.

Erstaunt waren wir schon ein wenig, als wir den V60-Testwagen übernahmen. Er schaut nämlich dem V90 zum Verwechseln ähnlich. Das ist natürlich kein Zufall. Muskulös und sportlich präsentiert sich der Schwede. Cool das Tagfahrlicht in Thors-Hammer-Grafik. Beim maximalen Fassungsvermögen verfehlt der V60 leider die Kombikrone der Mittelklasse. Sind die Rücksitzlehnen umgelegt, bietet er nur 1.364 Liter. Aber dafür hat er ein hübsches Hinterteil. Und als Durchschnittserwachsener sitzt man auf der Fondbank gemütlich. Und das riesige Display (nur am Anfang gewöhnungsbedürftig) entschädigt auch für einiges.

Bei uns unter der Motorhaube: Turbobenziner mit 310 PS. Das heißt: reichlich Durchzug (in 5,8 Sekunden auf 100) plus interessantes Klangbild. Flott und dennoch sanft arbeitet die Wandlerautomatik. Traktion und Kurvenstabilität sind dank Allradantrieb nie ein Problem – fahren wie auf Schienen!

Ein Sicherheits-Highlight ist zweifellos „Run-off Road Protection“ – schützt die Insassen bei gefährlichen und unkontrollierbaren Unfallsituationen, wenn das Fahrzeug von der Straße abkommt.