Defender 110 im Test: Querfeldfein & Co.. Defender (= Kult), neu aufgelegt! Sein Können auf jedem Untergrund steht außer Frage.

Von Thomas Vogelleitner. Erstellt am 30. Dezember 2020 (02:34)
Gondwana Stone heißt diese Defender-Farbe. Schmutz soll hier erst später erkannt werden. Sorry, Herr Waschstraßenbesitzer!
Robert Richter

Stämmig steht er da, der neue Defender 110. Imposant sein Auftritt: 5,02 Meter lang (samt vollwertigem Reserverad am Heck, ja, das gibt es noch), 2,11 Meter breit (mit ausgeklappten Seitenspiegeln) und 1,97 Meter hoch (inklusive Antenne). Damit ist er nicht gerade ein Freund der engen Parkhäuser/ Tiefgaragen (davon gibt es leider viel zu viel).

Im Freien fühlt sich der Landy dagegen richtig wohl. Offroad-Passagen gestalten sich für ihn wie ein Kinderspiel. Feinen und groben Schotter inhaliert er ebenso souverän wie glitschigen Schlamm, rutschiges Holz oder grobes Gestein.

Die Wattiefe (die Gewässertiefe, durch die man fahren kann) wird übrigens mit 900 Millimeter (Luftfederung) angegeben – wer traut sich? Er schafft, was keiner schafft … Auf Asphalt trumpft der Brite ebenfalls auf. Spitzkehren gelingen mühelos. Autobahngaloppieren kann er auch. Selbst bei 180 km/h ist er von Seitenwinden ungerührt, im fein eingerichteten Innenraum bleibt es entspannend ruhig. Der Fahrkomfort ist hoch!

Unter der Motorhaube unseres Testwagens: Selbstzünder, 249 PS stark. Der liefert seine Leistung prompt und kultiviert ab, akustisch kaum wahrnehmbar. Herrlich!