Update für Bestseller. Facelift für den CX-3 (Generation Nummer 1). Beim Diesel wurde der Hubraum von 1,5 auf 1,8 Liter erhöht.

Von Franz Farkas. Erstellt am 09. Oktober 2018 (00:57)
Mazda
Neuer CX-3: Die markantes-te Änderung im Außendesign ist der jetzt dank dickerer Chromstreben deutlich präsentere Grill. Fällt sofort auf: Durch eine verbesserte Dämmung wurde das Geräusch- und Vibrationsniveaunochmals gesenkt – danke!

Mazda hat viel vor! Vor allem der Bestseller CX-3 liegt den Japanern am Herzen. So hat man dem Wagen eine gezielte zweite Auffrischung verpasst (nachdem der Crossover bereits im Vorjahr überarbeitet wurde).

Ein neuer Kühlergrill verleiht dem CX-3 eine tiefer wirkende Optik. Chromakzente im Bereich der vorderen Stoßstange und in den Seitenschutzleisten verstärken die kraftvolle Haltung des Fahrzeuges. Auf einer Länge von 4,28 Metern bietet der Mazda sowohl vorne wie hinten ein gutes Platzangebot, mit dem Kofferraum kann man ebenfalls gut leben (ab 350 Liter). Fein: die Fahrersitzverstellung von 260 Millimetern in der Länge und 40 Millimetern in der Höhe. Mehr Platz entsteht durch den Ersatz der herkömmlichen Handbremse durch eine elektronische Parkbremse – der Hebel zwischen den Vordersitzen ist weg, somit entsteht Platz für eine Mittelarmlehne inklu-sive Staufach. Das Instrumentenbrett wirkt mit neuen Materialien noch etwas hochwertiger als beim Vorgänger. Optional steht im neuen CX-3 auch eine Smartphone-Integration per Apple CarPlay und Android Auto für das Infotainmentsystem zur Verfügung. Neu (für ganz Mutige) ist eine optionale weiße Lederausstattung.

Auf der Antriebsseite gibt es die Auswahl zwischen zwei Benzinern (jeweils 2,0 Liter, 121 und 150 PS) und einem Diesel, der entgegen dem Trend von 1,5 auf 1,8 Liter Hubraum vergrößert wurde – er leistet nun 115 PS (vorher 105 PS) und benötigt im Schnitt (ab) 4,4 Liter (erfüllt wie die Benziner die Abgasnorm Euro 6d-Temp auch ohne Einbau eines SCR-Abgasreinigungssystems). Der stärkere Benziner sowie der Diesel sind auch mit Allrad lieferbar, für alle Motoren gibt es auf Wunsch ein sechsgängiges Automatikgetriebe, das recht unauffällig agiert. Im Fahrbetrieb überzeugt das straffe Fahrwerk genauso wie die präzise Lenkung, auch der sehr gute Seitenhalt der Vordersitze passt hervorragend zum Gesamtpaket.

Sportlichen Naturen ist auf jeden Fall der starke Benziner in Verbindung mit dem Sechs-Gang-Schaltgetriebe zu empfehlen. Weiters neu: ein adaptiver Tempomat (mit Stauassistent), der die Geschwindigkeit abhängig von den vorausfahrenden Autos regelt und in Verbindung mit der Automatik jetzt auch Start/Stopp-Verkehr beherrscht. Zusätzlich wurde das i-Activsense-Sicherheitspaket um eine Einparkhilfe vorne erweitert. Wie gehabt und immer serienmäßig an Bord: Fahrdynamikregelung G-Vectoring Control, die nicht über die Bremsen, sondern direkt über die Motorsteuerung wirkt – das Ergebnis: mehr Stabilität und bessere Handlingeigenschaften.