Weniger und mehr. Kleine SUVS boomen nach wie vor – das wissen auch die Mazda-Leute. Deshalb wurde der CX-3 jetzt gezielt überarbeitet.

Von Thomas Vogelleitner. Erstellt am 02. Dezember 2020 (06:03)

2015 kam der CX-3 erstmals in Österreich auf den Markt. Bis dato wurde er bei uns 12.200-mal verkauft – somit ein wichtiges Auto für Mazda, eines der populärsten Mazda-Modelle in der Alpenrepublik.

Jetzt haben die Japaner ihren kleinsten SUV, 4.275 Millimeter lang, überarbeitet – bereits zum dritten Mal (ganz nach dem Motto: Wer schläft, verliert). Optisch hat sich nichts getan. Wo normalerweise Lichtsignaturen angepasst, Zierleisten geschliffen und frische Sicken ins Blech gestanzt werden, belässt es Mazda bei der Optik des 2018er-Facelifts. Neu im Erscheinungsbild ist lediglich der Lackton Polymetal-Grau, die dem Fünftürer eine besondere metallische Tiefe verleiht.

Mazda CX-3
Mazda

Unter dem Blechkleid hat sich aber einiges getan! Ab sofort gibt es nur mehr einen Motor im Programm: den Benziner mit 121 PS (und 206 Newtonmeter). Neu: Der 2,0-Liter-Vierzylinder-Sauger hat (in Verbindung mit dem sechsgängigen Schaltgetriebe, nicht mit der sechsgängigen Wandlerautomatik möglich) eine Zylinderabschaltung, die beim Fahren im Niedriglastbereich zwei der vier Zylinder deaktiviert und so hilft, den Verbrauch zu senken (auf 6,2 Liter pro 100 Kilometer, nach WLTP).

Die Zylinderabschaltung funktioniert gut – man erkennt es nur an einem minimal brummigeren Ton, wenn man sich auf die Geräusche und Vibrationen genau konzentriert. Zudem ist es den japanischen Ingenieuren mit einer Vielzahl innermotorischer Maßnahmen gelungen, die Partikelbildung auf ein Minimum zu reduzieren und so die Abgasnorm Euro 6d auch ohne den Einbau eines Partikelfilters zu erreichen. Diesel ist somit beim CX-3 Schnee von gestern, ebenso wie übrigens Allradantrieb.

Mazda CX-3
Mazda

„Eine verbesserte Geräuschdämmung und das neue ergonomisch geformte Sitzdesign machen den CX-3 außerdem so komfortabel und langstreckentauglich wie nie zuvor“, betonen die immer freundlichen Asiaten. Nach 400 Kilometern können wir diese Behauptung nur unterstreichen: Das Fahren mit dem Mazda macht nicht nur Spaß, es entspannt auch – und das ist in Zeiten wie diesen wichtiger denn je!

Aufgewertet bzw. verbessert wurde auch die Serienausstattung. So hat die Basisversion Life Plus bereits 16-Zoll-Alufelgen, eine Klimaautomatik und einen Tempomaten an Bord. Weiters das Mazda-Connected-Infotainmentsystem mit Sieben-Zoll-Farbdisplay plus eine Schnittstelle für Apple CarPlay und Android Auto. Dank Wireless Apple CarPlay erfolgt die Anbindung von iPhones jetzt kabellos. Auch beim Thema Sicherheit wurde nachgelegt: Der City-Notbremsassistent hat ab sofort eine Fußgängererkennung, die auch im Dunkeln verlässlich ihre Arbeit macht.