„Ausreichend Pendlerreichweite“. Der MX-30 ist das erste Elektroauto der Japaner – und es hat nichts mit dem Roadster MX-5 zu tun. Bei Mazda tragen alle „besonderen Autos“ die Buchstabenkombination MX.

Von Thomas Vogelleitner. Erstellt am 10. Juli 2020 (05:08)
Auffälligstes optisches Merkmal beim MX-30 sind die gegenläufig öffnenden Freestyle-Türen. Extravagant.
Mazda

Eine kombinierte Reichweite von bis zu 200 Kilometern (innerorts 262, jeweils WLTP) wird beim MX-30 angegeben. Ist das nicht (zu) wenig? Iris Schmid, Pressesprecherin von Mazda Austria, erklärt: „Die durchschnittliche Tagesfahrleistung in Österreich liegt bei 36 Kilometer.

Der MX-30 bietet somit ausreichend Pendlerreichweite für den Alltag!“ Außerdem habe man sich bewusst für eine nur 35,5 Kilowattstunden starke Lithium-Ionen-Batterie (310 Kilogramm schwer) entschieden, das spiegle den Nachhaltigkeitsgedanken wider. Im Innenraum trägt der Einsatz von Recyclingmaterialien und nachwachsenden Rohstoffen wie Kork zum Nachhaltigkeitsgedanken des Elektro-SUVs bei.

Mit 143 PS (265 Newtonmeter) ist der 4,4-Meter-Wagen ausreichend motorisiert. Der MX-30 fährt sich wie ein Mazda mit Verbrennermotor: Der Fahrspaß ist hoch. Die Höchstgeschwindigkeit des Fronttrieblers ist allerdings auf 140 km/h limitiert. Thema Aufladen: An einer Haushaltssteckdose dauert es von 20 auf 80 Prozent der Batteriekraft neun Stunden und 30 Minuten, bei einem Schnelllader mit 50 Kilowatt sind es dagegen nur 36 Minuten.