Macht kurvensüchtig

Erstellt am 23. September 2022 | 04:55
Lesezeit: 2 Min
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Der MX-5 ist eine spaßige Fahrmaschine – das Gegenstatement zum autonomen Wahnsinn, das Gegenstatement zum elektrischen Wahnsinn!
Foto: Mazda
Ausfahrt mit dem Kultwagen Mazda MX-5: Ich will Spaß – ich krieg Spaß.
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Der Mazda zaubert einem ein breites Grinsen ins Gesicht! Er wirkt sehr leichtfüßig und lädt geradezu zum Kurvenfahren ein (die Annaberger Kehren mussten wieder einmal herhalten). Freude bereitet auch die Antriebseinheit: 184 drehzahlverliebte Pferdestärken, die völlig heiß darauf sind, den hinteren Rädern am Scheitelpunkt einer scharfen Kurve einen kleinen Kick zu geben.

Der 2,0-Liter-Sauger dreht hochmotiviert, die Gänge legen sich quasi von selbst ein, so willig und leicht lässt sich der Joystick durch die Kulisse bewegen (diese kurzen Schaltwege sind fast schon legendär).

Für lange Etappen ist der Zweisitzer allerdings nicht konzipiert, dafür ist unter anderem das Platzangebot für Passagiere und Gepäck zu klein. Aber: Eine Abwechslung im immer grauer werdenden Alltag tut einfach gut!

Unser MX-5 war nicht ein Roadster mit Stoffdach (Softtop), sondern ein RF – die zwei Buchstaben stehen für „Retractable Fastback“ („versenkbares Fließheck“). Der Begriff „Targa“ ist zwar von Porsche geschützt, aber er beschreibt auch diesen Mazda treffend. Die Dachverwandlung dauert nur coole 13 Sekunden – somit das schnellste versenkbare Fastback-Dach der Welt.