Ein Lustlaster für den flotten Papa*. Was ist das Wichtigste bei einem Kombi? Das Kofferraumvolumen. Aber nicht nur, wie unser Testkandidat mit den berühmten Buch- staben AMG bestätigt!

Von Thomas Vogelleitner. Erstellt am 12. März 2019 (01:12)
Mercedes-AMG
Mercedes-AMG C 43 4Matic T-Modell – ein solider, familientauglicher Kombi mit der Power, dem Auftritt und den Fahreigenschaften eines echten AMG. Oder anders gesagt: Ganz großes Kino!

Sagen wir einmal so: Den Mercedes-AMG C 43 T-Modell borgt man nicht so gerne her. Weil: Er ist nichts für Anfänger, für Warmduscher, für Beckenrandschwimmer, für überhaupt … Auch als Sportkombi macht der „kleine“ AMG eine gute Figur – so ist Tempo 100 nach nur 4,8 Sekunden erreicht. Und das unter infernalischem Gebrüll (schade, dass Sie diesen geilen, sorry, Motorsound nicht hören können).

Naja. 390 PS sind eben nicht ohne. So wie die kaum zu bändigenden 520 Newtonmeter! Fahreindruck? Gnadenloser Grip beim Herausbeschleunigen aus engen Kehren prägt das Fahrerlebnis. Spitzkehre, erster Gang, Vollgas, ab 2.500 Umdrehungen pro Minute liegt das Drehmomentmaximum an. Unser Lustlaster schießt katapultstartmäßig aus der Biegung auf die nächste kurze Gerade, die Traktionskontrolle blinzelt tadelnd. Blitzschnell jubelt der V6-Biturbo über die 6.000er-Marke.

Und wenn man dann nicht hastig am rechten Paddel zupft, stottert der Motor in den Begrenzer. Denn der manuelle Modus ist hier wirklich manuell. Entspannter ist es natürlich, die neungängige Automatik selbst schalten zu lassen, das kann sie hervorragend. In den sportlicheren Fahrmodi werden die Schalt-rucke spürbarer, beim Anbremsen donnert eine Portion Zwischengasfaucher durch die Auspuffrohre. Mega! Nein, lieber Beifahrer, das geht von selber.

 

* … und natürlich für die flotte Mama