Die „grüne Mamba“. GT R – so viel Motorsport-Technologie steckt in keinem anderen Serienfahrzeug von Mercedes-AMG!

Von Thomas Vogelleitner. Erstellt am 25. September 2017 (13:01)
GT R, die derzeit schnellste Rakete aus Affalterbach. Cool, wie spielerisch sich die Power handeln lässt. Diese Farbe heißt „Green Hell Magno“. Einen historischen Bezug hat der „Panamericana-Kühlergrill“, der auf den legendären 300 SL aus dem Jahr 1952 zurückgeht. 
Mercedes-AMG

Für Menschen, die Benzin im Blut und reichlich Geld am Konto haben, bieten die Deutschen auch abseits der Formel 1 mit den AMG-GT-Modellen faszinierende Spielgeräte – Sportautos vom Allerfeinsten!

Wir waren mit dem GT R (das heißt: V8-Biturbo – 585 PS, 700 Newtonmeter, in 3,6 Sekunden auf Tempo 100, Topspeed 318 km/h) unterwegs, auf der Rennstrecke Bilsterberg (bei Paderborn).

„Grüne Mamba“ haben wir unseren Testwagen getauft – nicht nur wegen der auffälligen Karosseriefarbe, sondern weil er so giftig ist. Extrem giftig präsentiert sich der Zweisitzer vor allem im Race-Modus! Dann mutiert der GT R zum Brutalo- Biest, da kann man schon ordentlich viel Spaß haben – die Mundwinkel gehen nach oben, der Puls legt analog zur Motordrehzahl zu … Es ist schon eindrucksvoll, mit welcher Präzision man (flott) durch die engsten Kurven fahren kann (übrigens Heckantrieb). Man spürt, dass dank der Rennsporttechnik der fahrdynamische Grenzbereich weit oben ist. Die meisten Piloten werden diesen nie ausreizen – auf der Rennstrecke genauso wenig wie im normalen Verkehr.

Noch kurz zum Sound des Motors, der einfach ein Wahnsinn ist: dumpfes Grummeln im Stand, lautes Brüllen beim Tritt auf das Gaspedal – und dann dieses „Nachschießen“, wenn man vom Gaspedal runtergeht. Absolut hörenswert!