Aber jetzt …. Die Denzel-Gruppe hat den Vertrieb der Marke MG in Österreich übernommen – los geht es mit zwei Modellen.

Von Thomas Vogelleitner. Erstellt am 03. Februar 2021 (05:30)
Hinterlässt optisch einen guten Eindruck: MG EHS Plug-in-Hybrid. Interessantes Detail: Während der Verbrenner seine Kraft via Sechs-Gang-Automatik an die Vorderräder leitet, ist der Elek-tromotor an eine eigene Vier-Gang-Automatik gekoppelt. Alles klar?
MG

„MG – Wiedergeburt einer Ikone“ titelten wir am 22. Jänner 2020. Naja, ganz hat das nicht geklappt, weil Corona kam und weil sich die Autofamilie Frey zurückzog … Am 28. Jänner 2021 gab der neue Importeur – MG Motor Austria, eine hundertprozentige Tochter der Denzel-Gruppe – seine erste Pressekonferenz, coronabedingt war es eine digitale Präsentation. Geschäftsführer ist Andreas Kostelecky, der weiterhin Geschäftsführer von Mitsubishi Motors Österreich bleibt. Das unterstreicht irgendwie die Gerüchte um einen Mitsubishi-Rückzug aus Europa, aber das ist eine andere Geschichte und war bei der Pressekonferenz kein Thema.

„Schon bald werden wir eine vollelektrifizierte Modellpalette mit modernem Design, fortschrittlicher Technologie und einer attraktiven Preisgestaltung anbieten!“ Andreas Kostelecky, Geschäftsführer MG Motor Austria

Zum Start bringt MG Motor Austria den ZS EV (ein Elektrofahrzeug im B-SUV-Segment) und den EHS Plug-in-Hybrid (ein SUV im C-Segment) auf den Markt. Zwei weitere Modelle werden heuer noch nachgereicht – angeblich ein großer (siebensitziger) SUV und angeblich ein Kombi, beide sind angeblich Vollelektriker. Unter dem Strich will Andreas Kostelecky 1.000 MG an die Frau bzw. an den Mann bringen, davon 70 Prozent mit vollelektrischem Antrieb. Ein ambitioniertes Ziel. Die Autos sollen übrigens in drei bis vier Wochen lieferbar sein.

Bis Ende März soll es österreichweit 20 MG-Händler geben. Für das Bundesland Niederösterreich sind vorerst vier Händler geplant, zwei gibt es schon: das Autohaus Lirnberger in Waidhofen/Thaya und Denzel Wiener Neustadt. Zwei Händler für Blau-Gold werden also noch gesucht, einer im Zentralraum, einer im Westen – der MG-Austria-Chef betont dabei: „Es muss nicht zwingend ein Mitsubishi-Händler sein …“