Die Sache mit der Reichweite. Cooper SE heißt der erste Mini mit E-Antrieb. Maximal effizientes Gokart-Feeling.

Von Thomas Vogelleitner. Erstellt am 24. Juli 2020 (05:47)
Damit kein Irrtum entsteht: Der edle Mini Cooper SE ist nichts für Vielfahrer, dafür sehr interessant für das urbane Verkehrsgeschehen.
Mini

Mini ist Kult. Das ist unbestritten. Das ist gut so! Seit gerau-mer Zeit gibt es den Dreitürer auch als „Zero Emission Vehicle“. Gut für das grüne Gewissen. Die angegebene Maximalreichweite – bis 270 Kilometer – haben wir allerdings nicht erreicht! Wir schafften 165 Kilometer, bei so gut wie vollem Akku, bei normaler Fahrweise, bei nicht gerade sommerlichen Temperaturen (der Ordnung halber).

Das Fahren mit dem E-Mini macht Spaß, viel Spaß sogar. Die Federung ist straff, das Kurvenfahrverhalten ultraagil, provozierte Lastwechsel sorgen für harmlose und spaßige Heckschwenks. Auch wenn der Spruch von den „Gokart-ähn- lichen“ Mini-Fahreigenschaften uralt ist, beim Cooper SE trifft er mehr zu denn je. Das Elektro- aggregat verfügt über 184 PS, was ja auch nicht von schlechten Eltern ist – und spaßfördernd ist.

Beeindruckend die kraftvolle Beschleunigung, bei Tempo 150 wird allerdings abgeregelt. Zum Fahrerlebnis in dem Elektroauto gehört das One-Pedal-Feeling. Vor allem im Stadtverkehr wird, sobald der Fahrer den Fuß vom Gaspedal nimmt, eine spürbare Verzögerung des Fahrzeugs ausgelöst. Gewöhnungsbedürftig, aber es hilft beim Stromsparen.