Der Vielseitige. Wow! Der L200 hinterlässt einen starken Eindruck – selbstbewusster Alleskönner.

Von Thomas Vogelleitner. Erstellt am 09. Januar 2020 (04:10)
Fein: Bis Tempo 100 lässt sich beim L200 von Zwei- auf Vierradantrieb umschalten.
Mitsubishi

Am Tag auf der Baustelle, am Abend (gewaschen) vor der Oper (bitte nicht in die Parkgarage, weil zu eng) – der L200 (wir hatten die Karosserieversion Doppelkabine) kann beides!

Der Nippon-Pick-up Genera-tion Nummer 6 (die Japaner nennen ihn „Neid-Rider“) ist kein Blender, sondern ein Arbeitstier (geblieben) – siehe Leiterrahmen, siehe Blattfedern hinten … Das Gelände, der Gatsch, das Rauf & Runter sind seine Heimat – dank einem genialen Allradantrieb kommt der L200 so gut wie überall hin.

Beim Aussteigen muss man allerdings aufpassen, dass die Hose nicht schmutzig wird. Bei normaler Fahrt (onroad) bietet das Fahrwerk einen ordentlichen Komfort, erst bei Herausforderungen wie forcierter Serpentinenfahrt spürt man das Nutzfahrzeug dann doch. Das Losfahren – 150 Diesel-PS plus Automatikgetriebe – ähnelt ein bisschen dem Ablegen eines Bootes vom Steg, gleichmäßig und ohne übertriebene Hast setzt sich der L200 in Bewegung.

Diese Fortbewegung bleibt in
allen Fahrsituationen erhalten. Das wirkt entschleunigend. Beruhigend: die Fehlbeschleunigungsverhinderung – erkennt der Mitsubishi beim Anfahren, egal ob vorwärts oder rück-wärts, ein Hindernis, fährt er nicht los.