Neue FIA-Frauenrennserie am Melker Wachauring. 54 Fahrerinnen stellten sich u.a. David Coulthard, Alexander Wurz und den Profis der ÖAMTC Fahrtechnik, um eines der begehrten Cockpits zu ergattern.

Von Melanie Baumgartner. Erstellt am 30. Januar 2019 (13:23)
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Die Fahrerinnen mussten Geschicklichkeit, Reaktionsfähigkeit und Fahrgefühl beweisen.
Zak Mauger

Die W-Series ist die neue Rennserie der FIA, die Frauen im Motorsport fördert. Ziel ist es, wieder Frauen in die Formel 1 zu bringen. Vergangenes Wochenende war die Serie zu Gast im ÖAMTC Fahrtechnikzentrum Melk/Wachauring. 54 Fahrerinnen stellten sich der Jury, die aus David Coulthard, Alex Wurz, Motorsport-Fahrtrainer Norbert Filippits, Ex-McLaren F1 Teamchef Dave Ryan und der ersten Frau, die ein Indy500 Renne bestritt, Lyn St.James bestand. 28 Pilotinnen wurden in die nächste Runde gewählt.

Mehrere Stationen zu bewältigen

Die Fahrerinnen mussten sich in mehreren Kategorien beweisen, um in die nächste Runde aufzusteigen. „Bei unseren Stationen ging es unter anderem um Geschwindigkeit, Geschicklichkeit, Reaktionsfähigkeit und Fahrgefühl. Wir waren auf der Strecke und auch in den Fahrzeugen mit dabei und haben das Können der Fahrerinnen genau unter die Lupe genommen“, erzählt ÖAMTC Fahrtechnikexperte Roland Frisch.

Test im Formel-3-Boliden

Auf die 28 Fahrerinnen wartet Ende März ein viertägiger Test im Formel-3-Boliden der W-Serie, dem Tatuus F318, im spanischen Almeria. Im Zuge dessen werden 18 Pilotinnen ermittelt, die sechs Rennen der Debütsaison 2019 im Rahmen der DTM bestreiten dürfen.